WordPress Seele.blog

Das Blog von Jürgen Schröter

Die WordPress-Seite von seele.blog (Jürgen Schröter)

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Willkommen auf meinem aktuellen Blog (2023 – 2024).

Heute (18. Februar 2023) ist eigentlich ein ganz normaler Tag. Und doch habe ich endlich (!!) meine WordPress-Seite auf www.seele.blog aufgesetzt und hoffe, das Blog im Sinne der Seele zu füllen. Das Blog selbst ist die Subdomain: https://wp.seele.blog (wp = wordpress).

Dies ist nicht mein erstes WordPress-Blog. Ich denke, dies ist mein drittes Blog und spiegelt die Überwindung einer intellektuellen Krise über ein Blog wider: Ich schreibe selbstreflektiert, also bin ich.

Ich denke, jeder der mich kennt, wird verstehen, weshalb ich dieses Header-Bild ausgesucht habe. Der Vierwaldstättersee von der Rigi (der «Königin der Berge») aufgenommen.

Hinweis: Dies ist das WordPress-Blog mit der Hauptseite (Bild anklicken):

Lob des Blog-Schreibens

Krisenbewältigung

Ich komme offensichtlich aus meiner «aktuellen» Krise nicht heraus! Die Krise äußert sich vor allem darin, dass ich seit einiger Zeit schon hier in der Schweiz «auf dem Zahnfleisch» lebe, d.h. mit Müh und Not über die Runden komme. Es liegt wohl auf der Hand, dass ich der Krise bisher nicht auf den Grund gegangen bin, um sie wirklich fundamental und für den Rest meines Lebens zu lösen. Diese ständigen Geldsorgen nehmen einen Platz ein, den sie nicht verdienen.

frei verfügbar auf Pixabay

Ich glaube (reines Glaubensbekenntnis), dass ich bisher recht unbewusst meinen Alltag verbracht habe: Mich spirituell (im Seelenbewusstsein) zu entwickeln, war mir wichtig, doch meine «Spiritualität» war nie spürbar «geerdet», und meine finanzielle Misere (die sich ja auch schon in gesundheitlichen Alarmsignalen geäußert hat) ist ja nur die Spitze vom Eisberg. Ich bin aktuell in der Stimmung «JETZT ODER NIE» – oder etwas moderater ausgedrückt: Ich sollte diese Challenge jetzt angehen und meistern! Es ist sicher so etwas wie eine «Alterskrise».

Ich habe heute alle meine Blog-Beiträge hier überflogen und z.T. auch genauer gelesen und kann einen roten Faden erkennen. Ohne dass ich hier schon eine Antwort geben kann, ist mir bewusst geworden, dass ich in irgendeinem «Teufelskreis» gefangen bin und ich mich befreien muss! Mein Blog als «Tagebuchschreiben» war mir dabei sehr hilfreich, meine aktuellen THEMEN zu identifizieren.

Kleine Jubiläumsfeier:

10 Jahre Freundeskreis Kunstraum-Hochdorf: 8. und 9. Juni

H. Spaeti / Foto: Jürgen Schröter

Moorlandschaft Glaubenberg

Yvonne («Heilsame Wellness») als Kollegin unserer KMU-Gemeinschaft Hochdorf hat mich eingeladen, sie zu einem Besuch in der Moorlandschaft Glaubenberg (Kanton Obwalden) zu begleiten: heute, 5. Juni.

Es war ein wirklich einzigartiges Erlebnis! Beim Balancieren über einen Baumstumpf bin ich abgerutscht und mit einem Fuß im Moor gelandet: ein eindrückliches Gefühl: rasches Versinken im Moor bis zu den Fußknöcheln, ohne festen Boden unter den Füßen zu spüren! Es war natürlich nicht dramatisch, ich kann mir jetzt allerdings eher vorstellen, wie es ist, im Moor zu versinken und sich in eine Moorleiche zu transformieren. Alleine kommt man da nicht mehr heraus.

Auffällig war der Lehrpfad für Schweizer Schüler, vielleicht sogar etwas zu viel des Guten: dass die Kinder vor lauter «Lehrpfad» dem eigentlichen «Moorpfad» nicht mehr genügend Achtsamkeit entgegenbringen. Insgesamt alles kinderfreundlich ausgerichtet. Hier ist wieder «Schweizer Pädagogik», die ich sehr bewundere – in Theorie und Praxis.

Insgesamt war ich überrascht, dass ich trotz der Tour von 4 Stunden nicht wirklich schlapp gemacht habe. Wie immer: Nach dem Schnuppern bin ich für einen zweiten Besuch sicher besser vorbereitet.

Fotos von Yvonne Grossenbacher vom Tag:

Typisch für das Wasser in solchen kleinen Bächen in Moorlandschaften: moorbraun!

Im Krisen-Modus

Wieder einmal fast einen Monat keinen neuen Beitrag!

Ehrlich gesagt: Mein prekäres Leben in der Schweiz hat mich wieder eingeholt. Ein Brief von «Betreibungsamt» (zur Eintreibung noch ausstehender Rechnungen) holt mich aus der Illusion, alles sei gut. Es ist vielmehr: Alarmstufe ROT!

Gerade jetzt, wo ich die Einbürgerung in die Schweiz anstrebe, scheinen sich alle Kräfte gegen mich verschworen zu haben, dies zu verhindern. Nüchtern betrachtet, weiss ich nicht, wie ich mit meiner Mini-Rente in der Schweiz überleben soll. Vor allem: So kann es nicht weitergehen! Ich habe die Tendenz, alles zu verdrängen. Dieses Spiel ist offensichtlich zu Ende! Die Realität klopft brutal an die Türe!

Das ist meine aktuelle «Challenge»: mein monatlich festes Einkommen in der Schweiz so zu stabilisieren, dass ich nicht nur gerade so über die Runden komme (wie in den letzten Jahren), sondern Überschuss zu erwirtschaften. Das fängt mit 1 Schweizer Franken pro Monat an. Das sollte doch machbar sein!

Verlag DIE SEELE 2.0

Das Verlags-LOGO ist die Umlaufbahn der Venus um die Erde (Göttliche «Heilige Geometrie»).

Ich hatte gestern ein intensives Gespräch mit einer Autorin in Hochdorf über ihr Manuskript zum Thema Narzissmus und Sucht. Ich hatte sie vor ein paar Monaten «zufällig» am Baldeggersee kennen gelernt. In Wahrheit hat sie mir durch unser intensives Gespräch damals erst auf die Idee gebracht, das Thema SUCHT in meinem Leben anzupacken.
Sie erzählte mir damals, dass sie meine Visitenkarte am Eingang des KMU gesehen und mitgenommen habe. Für sie war es ein Zeichen, «ihr Buch» zu schreiben in der Hoffnung, dass ich ihr beizeiten helfen könnte. Gestern kam es zu dem einführenden Gespräch!

Ich habe dazu meinen Autorenvertrag und meine Preisliste aktualisiert,
die ich hier präsentieren möchte:

Meine Preise 2024 in CHF (Schweizer Franken)
Autorenvertrag (aus dem Jahr 2017)

In dem Autorenvertrag habe ich damals noch die etwas sperrige Formulierung «Autoren und Autorinnen» verkürzt in «Autorens»
(also die alternative Plural-Endung «-s»).

Aktuell habe ich das Gefühl, mein 2017 gegründeter Verlag DIE SEELE beendet das Krabbelalter und die Kindheit und wächst mit pubertären Krisen in das Alter des jungen Erwachsenen (Verlag 2.0). Es ist ein Schritt vom Hobby zur Professionalität.

Wenn ich die Verlags-Entwicklung mit der Entwicklung des Menschen vergleiche, so doch sehr bewusst: Ich sehe auch eine Organisation (insbesondere, die sich der Seele verschrieben hat!) als ein lebendes Wesen, das seine eigenen Entwicklungsgesetze hat.

Nonbinarität hat gewonnen

Letzte Nacht wurde der ESC 2024 in Malmö ausgetragen. Der Schweizer Nemo hat gewonnen. Ich war nicht live am Fernseher dabei und registriere es erst heute früh. Ich merke schon, dass ich langsam auf «meine Schweiz» stolz bin!

Was mich aber besonders überrascht hat, war das Thema von Nemo: der Balance-Akt eines jungen Menschen zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit, das Ausleben von Nonbinarität. Hurra! Es ist zu einem gesellschaftlichen Thema geworden und Nemo wird zu seiner Bewusstwerdung beitragen!

Doch um nicht missverstanden zu werden: «Nonbinarität» ist für mich kein Göttliches Gesetz und Geschlecht. Polarität ist das Göttliche Gesetz! Was mir wichtig ist: dass wir bewusst in unseren Körper als geschlechtliche Inkartnation erkennen. Es ist eine Entscheidung unserer Seele, ob wir als männlich oder weiblich inkarnieren und unsere Lernaufgaben vollziehen. Und wir sollten unsere Seele nicht korrigieren wollen.

Neues Buch zum Lesen!

Mir fällt aus meiner Bibliothek ein altes Buch in die Hände (1990 Drei Eichen Verlag), das mich seit 30 Jahren fasziniert, doch für das ich jetzt erst reif bin, es zu studieren. Der Anlass war die Äußerung einer Kundin «Alles ist Energie», der ich mit dem Satz widersprechen musste: «Alles ist Geist-Seele». Was denn nun??!! Ich war mit meiner Antwort nicht wirklich zufrieden. Da diese Fragestellung essentiell ist, wollte ich die Antwort vertiefen für mich al neue philosophische Herausforderung. Es wäre eine neues und schönes Projekt für meine «Heilige Wissenschaft».

Gleichzeitig merke ich, dass ich in ein altes Sucht-Muster falle: wieder ein neues Thema, bevor ich das alte monetarisieret habe. Nun gut, ich erlaube mir, das Buch zu Ende zu lesen (300 Seiten) und dann schauen wir weiter!

Noch einen Hinweis: In dem Buch von Jankovich geht es um den Trichter / die Spirale als fundamentalem Prinzip der energetischen Form-Bildung (Energie geht in Form). Sofort fällt mir das Buch von Jill Purce (Partnerin von Rupert Sheldrake) ein: «Die Spirale. Symbol der Seelenreise» (1974).

Die Page zum Buch steht!

Zurück ins verloren gegangene Paradies

Sucht ist Suche, das weiß jeder, der sich nur ein Fitzelchen mit dem Thema bewusst auseinander gesetzt hat. – Aber wonach??!!

Ich habe meine Antwort schon in der Überschrift kundgetan und will sie jetzt etwas erläutern:

«Zurück ins Paradies» habe ich lange als psychologische Antwort verstanden: zurück in die Geborgenheit des Mutterschoßes. Jede Verliebtheit suggerieret, wieder im Mutterschoß angekommen zu sein. Die «Dual-Seele» ist die EINHEIT DER ZWEI. DU bist mein Seelenpartner. Ich und Du werden WIR. Die ZWEI als Paar ist die Einheit.

Dann war meine Antwort religiös: zurück in den Himmel. (Wir kommen als Geistwesen vom Himmel und auferstehen nach dem Tod wieder in den Himmel.) Der Himmel ist also das Paradies.

Doch dann folgte für mich die philosophische Einsicht: Die Non-Dualität ist das eigentliche Paradies. Non-Dualität unterscheidet sich von Polarität. Die Natur ist faktisch polar! Wir brauchen nur an die magnetische und elektrische Polarität zu denken. Die Polarität der Natur und des Kosmos sind faktisch und keine Einbildungen unseres Geistes. Eine besondere natürliche Form der Polarität ist das Männliche und Weibliche.

Dualität dagegen ist eine Gedankenform. Wir haben das Denken und Unterscheiden gelernt, indem wir die Welt trennten und unterscheiden konnten, was hell und was dunkel ist, was warm und was kalt ist, was oben und was unten ist, was gut und was schlecht ist, was richtig und was falsch ist usw. Wer nicht mehr in diesem Gedanken-Gefängnis der Dualität lebt, sondern nondual, der lebt im Paradies, nimmt die Welt ganz anders und wertfrei wahr: ein Ozean von Schwingungen: Wahrnehmung, was ist – ohne Bewertung.

Aktuell ist es ein anderer Begriff in dieser Thematik: Menschen bezeichnen sich als «nonbinär» (nicht-zwei). Damit ist gemeint, dass sie sich nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen können: Sie fühlen sich nicht eindeutig als Mann oder als Frau, leben die Qualität beider Geschlechter. Die ist nicht nur ein Thema der Trans-Sexualität und der chirurgischen Änderung des Geschlechts.

In jungen Jahren hatte ich den Eindruck, ich bin eine Frau im Männerkörper, war eng mit meiner Seele (anima) verbunden, mehr als mit meinem Geist. Wir wechseln während unserer Inkarnationen immer mal das Geschlecht; ich sage einmal hypothetisch: alle 7 Inkarnationen.
Ich sah es als meine aktuelle Inkarnations-Aufgabe, meine innere Männlichkeit zu befreien und zu entwickeln. Ich hatte dazu sogar einen Namen gefunden: Mannzipation, der für sich selbst spricht.

Ich denke, wir sind alle «non-binär», werden gesellschaftlich in eine Geschlechterrolle erzogen. Früher nannte man es «androgyn».

Noch etwas weitergedacht: Früher gab es in der Pädagogik den Begriff der «Schwarzen Pädagogik» (Rutschky), gemeint war die Pädagogik mit dem Rohrstock. Erziehung wurde als ZUCHT, Dressur gedeutet, letztlich eine Gewaltausübung an der jungen Generation («Generations-Krieg»). Es entwickelte sich die «Anti-Pädagogik»: Freundschaft mit Kindern. Heute erkennen wir langsam eine neue Tiefe der pädagogischen Verwerfung: Wir werden durch die Gesellschaft zu Mann und Frau gemacht, in unsere Geschlechterrolle dressiert.

Neues Cover des Buches:

Die Kritik am alten Cover als «kulturfremd» hat mich nach einem neuen Cover suchen lassen. Ja, jetzt passt es besser und hat zudem einen direkten Bezug zur Mediensucht.

Manchmal versinke ich so in dem, was ich tue («Flow»), dass ich gar nicht mehr im Bewusstsein habe, weshalb ich es überhaupt tue. Das Tun hat sich verselbständigt. Doch es ist immer wieder wichtig, mich an meine Motivation zu erinnern (zurückzubinden). Also: Mein Sucht-Thema ist geboren aus der Frage: Wie führe ich mein Leben meisterhaft? Die Antwort: Indem ich mich Schritt für Schritt erst von meinen offensichtlichen, und dann von meinen subtilen Süchten befreie. Das ist der Weg der Lebensmeisterschaft.

Schweigen im Wald?

Ich habe jetzt über einen Monat keinen Blog-Beitrag mehr eingestellt (8. April – 10. Mai). Ich war tatsächlich damit beschäftigt, meine neue Page zum Buch «sucht-heilung.com» einzustellen.

Es gab am Rande dabei viele finanzielle und technische Probleme, so dass ich schon eine Neigung hatte, diese totale Geldblockade als geplanten Verschwörung gegen mich und als Teufelswerk zu interpretieren: seit zwei Monaten wird mir die Rente nicht ausgezahlt, ich «gehe auf dem Zahnfleisch». Ich habe Mitte März der deutschen Rentenversicherung (Berlin) eine neue Kontonummer zur Auszahlung mitgeteilt. Sie scheinen damit überfordert zu sein, meine Kontoverbindung im System zu ändern. Aktuell mache ich ein «erzwungene Fastenkur» durch, weil ich kein Geld mehr für Einkäufe habe.

Während dieser Zeit des Wartens auf meine Rente (ich komme mir wie paralysiert vor) habe ich ein YouTube-Video von Mari Lacin im Grünen entdeckt und gesehen – und dann alle Videos (34) auf ihrem Kanal. Eine neue Vision hat mich gepackt: Wanderung in der Natur, genannt «outdoor» und «bushcraft».

Ich habe sogar die Vision einer Alpenüberquerung zu Fuß (im kommenden Jahr)! Dieses Jahr ist Trainingszeit dafür. Ich denke, das ist mein aktueller Jungbrunnen: vom Schreibtisch raus in die Natur und neue Herausforderungen meistern!

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