Das Blog von Jürgen Schröter

Autor: seeleadmin Seite 13 von 25

Verliebt in mich selbst

Ich habe den heutigen Valentinstag bewusst MIR gewidmet:
Verliebt in mich selbst!
Ich habe mir keine Blumen, sondern meine Aufmerksamkeit mir selbst gegenüber geschenkt.

Pixabay – lizentfrei

Meine erste Reaktion: «Verliebt in sich selbst ist doch wohl
«Narzissmus pur»! Dann das entschiedene NEIN, so ein Quatsch!

Selbstliebe ist nicht Narzissmus! Und ich muss mich in einer Fehleinschätzung korrigieren. Ich hatte schon den Hang mich als «Narzisst» zu outen. Der Grund ist, dass ich in meinem Leben keine beständige Beziehung zum weiblichen DU führen konnte (trotz zweier Ehen und Kindern). Das irritiert natürlich und lässt die Vermutung blühen, beziehungsunfähig zu sein. Von Beziehungsunfähig ist es nur noch ein kleiner Schritt, sich als narzisstisch zu fühlen.

Doch Liebesfähigkeit beginnt bei sich selbst. Ich bin ja nicht alleine, sondern in Körper, Geit und Seele dreifaltig; und ich kann eine Beziehung zu allen drei «Teilen» eingehen. Ich bin auch als «Solo» ein Beziehungswesen, wenn ich denn der drei Dimensionen meines SELBST bewusst bin und «Körper-Geist-Seele» mehr als eine Phrase ist.

Die Frage ist nur: Wer bin dann ich? – Die spontane Antwort: der Beobachter meiner Dreifaltigkeit als SELBST. Also ein viertes Wesen, das die drei anderen beobachten und sogar integrieren kann?! Oh, ich sehe schon: Es wir komplex! Es geht schnurstracks in das Wesen von Philosophie und Religion!

Mir kommt spontan die Antwort von Gott dem Moses gegenüber:
Ich bin, der ich bin. Ende der Sendung.
Muss ich mehr über mich wissen?

Ein Teil von mir nennt sich also KÖRPER. Meinen Körper zu lieben, heißt ja nicht, ihn (narzisstisch) zur Schau zu stellen (eine Falle des weiblichen Narzissmus), sondern seine Bedürfnisse zu achten und vollkommen zu befriedigen. Was für ein tolles Wesen: mein Körper. ER ist der Liebe wahrlich wert! Hierher rührt das tiefe Bedürfnis nach einem fundierten Gesundheitsbewusstsein, also Themen wie:

  • Entsäuerung des Körpers (basische Lebensweise)
  • Entgiftung des Körpers («Detox» als regelmäßige Kur)
  • Gesunde Basis-Ernährung (vegane Rohkost)
  • Gesunder Schlaf (Reich der Seele zur nächtlichen Regeneration)
  • Aktualisiertes Mindset (auf der Höhe der Zeit)

Das sind für mich die Top-Five, die ich schon alle erprobt und – wie ich meine – gemeistert habe. Wenn ich alles zusammen bringe, bin ich ein Energie-Wesen in fünf Körpern: den physischen, dem psychischen, dem geistigen, dem seelischen und dem astralen als Sternenwesen (Zugang zum astralen-karmischen Wesen liefert uns die Astrologie, die hohe Schule der Lebensmeisterschaft).

Vorzeitiges Fastenbrechen?

Geplant waren 14 Tage fasten, nach 6 Tagen war ich bereits so energielos, dass ich das Fasten wieder kraftlos beendet habe. Es ist mir noch nicht klar, warum ich dieses Mal so wenig Durchhaltevermögen gehabt habe. Klar ist aber, dass ich nicht gegen meinen Körper faste. Wenn sein Signal «Halt, Stopp» ist, dann gibt es für mich nichts zu diskutieren. Mein Körper signalisierte gestern Abend schon, dass es so nicht weitergeht.

Eines will ich aber durchhalten: auf Kaffee zu verzichten. Stattdessen drehe ich morgens meine «Morgenrunde» in der Stadt (Hochdorf), die mich in ein gutes Energielevel führt. Ich weiß, dass ich hier eine «Durststrecke» durchstehen muss, weil es auch hier eine Zeit braucht, bis mein Körper auf das Koffein verzichten kann und auch ohne Kaffee sein gutes Energielevel findet.

Ich will aber bewusst meine Aufbauphase einhalten, mich nicht überfordern und neue Verhaltensweisen «installieren»:

  • keinen Kaffee mehr
  • meine Vegetarische Kost vollwertiger ausbauen
  • eine neue Einnahmequelle aufbauen (meine Rente liegt für die Schweiz weit unter Armutsrente); hier habe ich schon viel in meiner «Meisterschule» vorbereitet
  • wieder ein finanzielles Polster aufbauen, damit ich mir wieder ein wenig Luxus erlauben kann
  • mich der Welt wieder offensiv zeigen und aus meinem Schneckenhaus herauskommen

Nach wie vor gilt mein 14-Tage-Challange. Was sich nur verändert hat: Ich halte für dieses Zeitraum mein Fasten nicht durch.

Bernstein-Straße

Ich habe heute «zufällig» einen YouTube-Beitrag über die Bernsteinstraße von Danzig nach Ägypten gefunden und gesehen (Bernstein, das Gold des Nordens):

Mich hat der Film spontan angesprochen, weil ich selbst einige Bernsteine gesammelt habe und auch an der Ostsee (Danzig) war, wo heute noch viel Bernstein verkauft wird. Mein Vater war in Swinemünde (Swinouyscie) als Soldat in der Flugabwehr stationiert und hat damals Bernsteine am Strand gesammelt. Er hat mir diese Sammlung vermacht. Es ist ein Bernstein dabei,
der eine beachtliche Größe hat. Der Film richtet meine Aufmerksamkeit auf meine Bernsteinsammlung, vielleicht ein Hinweis auf seine Heilkräfte. Jedenfalls ist mit dem Stein mein Vater mir wieder sehr nahe. Einen Stein hat er schon probehalber zu einem kleinen Herzen verarbeitet (ganz unten).

Start in eine neue 14-tägige Fastenkur!

Ich faste seit knapp 40 Jahren regelmäßig – inzwischen alle zwei Monate für 7 Tage.

Anfangs waren die «40-Tages-Kur» den 40 Fastentage von Jesus in der Wüste nachempfunden. Später erfuhr ich, dass Zahlen in der Bibel nur symbolisch zu verstehen sind: 40 bedeutet dann so etwas wie «eine lange Zeit».

Wie dem auch sei: Meine erste Fastenkur ging über 40 Tage und liegt ca. 40 Jahre zurück. Ich hatte noch Angst vor Mangelernährung und machte mir täglichen einen Shake mit ALMASED aus der Drogerie, ein Getränk auf Soja-Basis mit vollem Spektrum von Mineralien, Spurenelemente, Vitamine, Ballaststoffe, Kohlehydrate. Eiweiß und Fette.

Mir ging es dabei nie um Abnehmen, habe mich «vorher» und «nachher» nie auf die Waage gestellt. Es ging mir nur darum, mich mit viel Wasser innerlich zu reinigen und während der Fastenkur nicht in einen Mangelzustand zu kommen.

Ich hatte ein kleine Fastenanleitung von Ruediger Dalke gelesen («Bewußt fasten», URANIA), der besonders auf das Fastenbrechen hinwies: Nach dem Fasten die Länge des Fastens als «Aufbau-Plan» sich vegetarisch zu ernähren. Also kaufte ich mir auch ein kleine Büchlein «vegetarische Vollwertkost» von Barbara Böttner (BLV 1987) und lebte danach während der 40 Aufbautagen. Es war so köstlich und frisch, dass ich nach dieser Kur zum Vegetarier wurde.

Fasten ist für mich vor allem «Reinigung». Während des Fastens gilt auch ein «Medien-Fasten» und da Trinken von viel (destilliertem) Wasser. Ich habe damals auch den Sinn von destilliertem Wasser gelernt. Die einzige Funktion von Trinkwasser ist, den Körper zu reinigen, «Schlacken» (kein medizinischer, sondern nur symbolischer Begriff) aus dem Körper auszuschwemmen. Dazu habe ich mir bald ein Gerät zum Destillieren von Wasser gekauft (ca. 4 Liter)

Wenn ich faste, bin ich im Kopf absolut klar, als ob ich in eine höhere Bewusstseinsstufe eintreten würde, fernab vom alltäglichen «Bewusstseins-Nebel». Beim Fasten löst sich dieser Nebel auf und das Denken wird glasklar. Wenn ich ein neues Buch begonnen habe zu schreiben, habe ich es immer mit einer Fastenkur begonnen.

So beginne ich auch heute meine 14-tägige «Challange» mit einer gleichzeitigen Fastenkur. Das unterstreich die Challenge noch einmal besonders.

Neustart 2024 für die nächsten 20 Jahre!

Mein letzter Post liegt zwei Monate und über Weihnachten und Neujahr zurück. Manchmal muss man sich zurückziehen, um wie Phönix aus der Asche wieder neu geboren zu werden. Das scheint mir auch dieses Mal der Fall gewesen zu sein. Dass ich mich offensichtlich die letzten Monate in meinen Bau zurückgezogen habe (eine Art Winterschlaf??!!), ist mir auch zu meinem Geburtstag bewusst geworden, da ich nur eine Handvoll Gratulanten «verzeichnen» konnte. Es waren so wenige wie noch nie in meinem Leben. Nicht einmal meine Schwester hat sich gemeldet. Ich scheine langsam von der Bildfläche zu verschwinden, schon mehr im Himmel als auf der Erde.

Doch wie neu geboren, so fühle ich mich heute! Und das ist allemal ein Post auf meinem Seelen-Blog wert! Wichtig ist, dass ich an einer Heilenergie-Flat über drei Monate von Elke Aßmus online teilgenommen habe, etwa 30 Teilnehmerinnen; die wenigen Männer eher Hähne in der Hennenschar, kaum Hahnengezänk. Das fand ich bemerkenswert!
Ich habe mich auf diese Heilenergie-Flat ganz eingelassen (täglich ca. zwei Stunden), weil ich das Gefühl hatte, dass sie entscheidend für meine Zukunft sein würde: noch einmal Energie tanken für die nächsten Jahre! Ich fühle mich tatsächlich heiler und heiliger, bereit für die nächsten 20 Jahre! Doch, dass es noch 20 Jahre in dieser Inkarnation weiter gehen kann, das habe ich im Gefühl und das beflügelt mich.

Zwei Lebensprojekte haben sich wieder vehement in meinem Leben gemeldet und drängen auf Vollendung :

  • mein Projekt «Heilige Wissenschaft» (mein Buch ist in der erweiterten Auflage bei Amazon eingestellt) und
  • meine «Meisterschule: das Leben meistern!», eine eLearning-Plattform auf der Basis von Moodle. (https://meisterschule.cloud)

Fakt ist, dass mir nichts mehr leicht von der Hand geht. Geldmangel ist mein ständiger Lebensbegleiter und raubt mir oft die Luft zum Atmen. Meine täglich aktive Zeit geht kaum über acht Stunden (früher waren es locker 12 und mehr Stunden). Aber ich habe gelernt, ohne Jammern das zu genießen, was ist und vor allem dankbar für das zu sein, wozu ich an Kreativität noch in der Lage bin.

Heute habe ich ein YouTube-Video über Kreta gesehen, das meine Lebensgeister neu belebt hat!

Merkwürdigerweise hat mich Kreta immer fasziniert! Irgendwann habe ich mir geschworen, vorher nicht zu sterben, bevor ich nicht Griechenland einmal besucht habe. Ich habe nie verstanden, warum auf meinem Seelenplan die Aufgabe stand, die Altsprachen Griechisch und Latein zu lernen. Dann habe ich selbst Deutsch als Fremdsprache unterrichtet. Die Grammatik der deutschen Sprache hat mich besonders fasziniert. Sie kam mir vor wie eine komplexe Philosophie!

Das Erlernen der Altsprachen haben mir einen Zugang zu unserer Antike geschaffen, mein Geschichtsbewusstsein beeinflusst, insbesondere Pythagoras und die Zahlenmystik. Heute habe ich mir mit diesem Video wieder geschworen: in diesem Leben noch Kreta zu besuchen.

Ich habe drei Vornamen: Hans, Jürgen, Erwin. Hans und Erwin waren die Brüder meiner Mutter, meine Onkels. Erwin (mein Patenonkel) ist als Soldat (Fallschirmspringer) über Kreta abgeschossen worden mit einer Beinverletzung (ich glaube, ein Bein war ganz amputiert). Über dieses Familiendrama (was hatte er über Kreta zu suchen?!) habe ich zum ersten Mal überhaupt diese Insel als Kind in mein Bewusstsein aufgenommen. Später lernte ich, dass die Minoer auf Kreta das letzte matriarchalische Volk in Europa waren. Der STIER war ja das Krafttier des Matriarchats und stand für Fruchtbarkeit und Stärke. Die ganzen Stierkämpfe in den Arenen des Mittelmeeres dokumentieren noch das Niederringen des Stieres (Matriarchats) durch die Macho-Männer.

Das Zeitalter des Stiers bezeichnet die Astrologie als die Jahre 4700 – 2500 v. Chr. Es ist unglaublich, was die Menschheit schon vor Tausenden von Jahren an Wissen und Weisheit entwickelt hatten. Und Kreta war dabei vielleicht sogar die erste kulturelle Hochblüte Europas. Ob ich in früheren Leben ein Kreter war? Spekulation! Was ich aber mit heutigem Tag bestimmen kann: Ich werde in diesem Leben noch (wohl vorbereitet) Kreta besuchen! So steht es geschrieben – so soll es geschehen!

Anna Karenia

Ein monumentaler Film über eine russische Adelsfamilie nach Leo Tolstoi.

Ich bin mehr zufällig über einen YouTube-Film gestolpert über das Leben von Anna Karenia. Ich wusste dunkel, dass dies eine Familiensaga von Leo Tolstoi war, die ihn vielleicht sogar noch bekannter gemacht hat als sein Roman «Krieg und Frieden». Auch in diesem Roman «Anna Karenia» geht es quasi um «Krieg und Frieden» in der Liebe im russischen Adel. Ich kann diese 5-teilige Verfilmung über ca. 10 Stunden nicht mit dem Roman vergleichen, doch die Verfilmung lässt die Größe des russischen Dichters Tolstoi erahnen.

Einladung zum Projekt «Heilige Wissenschaft»

Zahlenmystik und Heilige Geometrie

Mein eBook «Einladung zum Projekt HEILIGE WISSENSCHAFT» ist jetzt mit 48 Seiten fertig. Ich habe den Zeilenabstand des Textes zur besseren Leser-Freundlichkeit heute noch etwas vergrößert (1,5) , doch jetzt ist das eBook so weit fertig.

Da ich das eBook als Diskussionsgrundlage anbiete und ein Diskussions-Forum via MOODLE anbieten möchte, ist das Projekt (am Wochenende?) erst dann beendet, wenn auch das Diskussions-Forum installiert ist.

Hier der Titel:

Und hier das komplette eBook:

«Bruder Klaus» – die Friedens-Seele der Schweiz

Ihr Lieben (Schwestern und Brüder),
mich hat unser Besuch bei «Bruder Klaus» im Flüeli schon sehr bewegt.
Es hatte für mich den Charakter einer «Pilgerreise».

Ich glaube, sehr wichtig für mich aktuell, dass ich unsere
Spaziergänge im Ranft-Tal (Sachseln) gemeistert habe trotz kürzlicher
schlaganfälliger Gesundheitsprobleme.
Dann und wann war mir beim Spaziergang etwas schwindelig und
ich fürchtete, an meine Grenze zu kommen, einen erneuten Anfall
zu riskieren. Doch am Ende ging alles gut und es war für mich
ein gesundheitlicher Durchbruch, die Angst zu verlieren, denn
das Heimtückische an einem Schlaganfalls ist ja dieser
«Blitz aus heiterem Himmel» ohne Vorwarnung.

Etwas anderes ist es, dass ich Zeit meines Lebens selbst einen
Zug zur Einsiedelei hatte.
Ich kann ganz gut für mich alleine (bin kein wirklicher «Familienmensch»).
Ich hatte schon vor Jahren das Gefühl, mein Seelen-Archetyp
sei der des Eremit.
Das verbindet mich auch mit «Bruder Klaus».
Ich finde, dass die Schweizer diesen «National-Friedens-Heiligen» nicht
ins Übermenschliche überhöht haben, sondern seinen Leidensweg unbeschönigt aufgezeigt haben. Er ist ein symphytischer «Heiliger» (Vater von 10 Kindern) Man kann sich mit «Bruder Klaus» (1417 – 1487) gut identifizieren.

Es ist schön, dass dabei auch die Mutter Dorothee Wyss (zehn Kinder
geboren) angemessen gewürdigt wird. Es war sicherlich nicht nur
vor 600 Jahren ein Skandal, dass ein Mann seine große Familie
verlässt. Doch Dorothee hat ihn unterstützt, ihm seinen
Pilgermantel genäht. Sie hat ihren Mann «losgelassen» im Wissen
darum, dass er etwas Größerem dienen musste als seiner Familie.
Beide haben eine neue Bezieung zueinander gefunden: eine heilige.
Im Grunde müsste auch Dorothee heilig gesprochen werden,
denn sie war eine Heilige, beide als Heilige ein Paar, auch wenn sie nicht mehr im romantischen Sinne zusammen gelebt und das Bett geteilt haben, sondern eine «heilige Beziehung» geführt haben, vor allem eine «Seelen-Beziehung». Dorothee Wyss kommt mir vor wie die Schweizer Madonna als Mutter Gottes.

«Bruder Klaus» war auch ein Mystiker, der das göttliche Licht
in sich gespürt hat und diesem «Leuchtturm» gefolgt ist.

Jeder Mensch ist in seinem Wesen ein Mystiker auf dem Weg
der Berufung. Auch das Leben von «Bruder Klaus» bringt uns MYSTIK als etwas zutiefst Menschliches und der mystischen «dunklen Nacht der Seele» näher. Dabei begegnet einem Mystiker immer eine Gestalt, die man als «Teufel» zu erkennen glaubt: die Auseinandersetzung mit dem inneren Zweifel, die Verführung, den heiligen Weg zu verlassen.

Jetzt habe ich kürzlich eine Interpretation dieses Schweizer
Heiligen durch die «Grande Dame» der Schweizer analytischen
Psychologie erfahren: Marie-Luise von Franz (Schülerin von C.G. Jung).
Manchmal wird «Bruder Klaus» ja auch als «Verrückter» dargestellt,
was M-LvF in die Schranken weist. Ja, «Verrückte» können irgendwann als «Heilige» erkannt werden. (Doch um Heilige zu ‚erkennen, muss man selbst ein Heiliger sein.)

Hier ihre Interpretation von Marie-Luise aus dem Jahre 1987
https://www.youtube.com/watch?v=JbKWSsuaT7Q

Der Film geht über 1:45:03, also fast zwei Stunden, doch ich denke, dass es sich lohnt, dieser sehr weise Interpretation zu lauschen. Das Interview ist aufgenommen, als M-LvF 72 Jahre alt war (1915 – 1998). Mich hat an diesem Interview fasziniert, wie klar ihr Geist war, obwohl ihr Körper schon etwas
erstarrt ist.

Bruder Jürgen

DANKE Bruder Hans-Peter, dass du uns dieses Erlebnis ermöglicht hast.

Das «Mandala» von «Bruder Klaus» – ganz anders als der «Gekreuzigte».
Vielleicht ein Symbol für die Neue Spiritualität.

Mein Buch «Die Null und das Nichts» ist im 1. Entwurf «durchgetextet»!

Der Inhalt:

Meditation ins Nichts 3
Vorwort 4
Das Projekt „Heilige Wissenschaft“ 6
Lässt sich Religion in Wissenschaft überführen? 10
Gibt es eine Wissenschaft jenseits des Materialismus? 12
Zahlenmystik 12
Gott Null (weiblich) 13
Gott Eins (männlich) 13
Gott Zwei (weiblich) 14
Gott Drei (männlich) 16
Gott Vier (weiblich) 16
Gott Fünf (männlich) 17
Gott Sechs (Weiblich) 17
Das Symbolwert der Zahlen ab sieben 18
Monismus – alles ist EINS 18
Dualität – das teuflische Geheimnis der ZWEI 19
Trinität – die heilige DREI-faltigkeit 20
Quadrivium (Tetraktys) – die erste Vollendung in der VIER 21
Zahlenmystik und Heilige Geometrie: ein Zugang zur Geistigen Welt 22
PYTHAGORAS – der letzte abendländische Mohikaner der EINHEIT 23
Grobe Geschichte der Dreifaltigkeit (Platon, Aristoteles) 24
Der Siegeszug der Trinität: Körper – Geist – Seele 25
„Die Theorie von allem“ – Wilber und Laszlo 25
Der Abgesang des Materialismus 26
Das Mysterium des Lichtes 26
Das Licht in der Physik 26
Zurück ins NICHTS 27

Meine 4. eMail an meine Liste

Spirituelle Pädagogik

Hallo Ihr Lieben,

heute also der zweite Teil meines Lebenswerkes: spirituelle Pädagogik. Am Freitag habe ich den ersten Teil verschickt: „Heilige Wissenschaft“.

Ich habe in Deutschland an zwei Universitäten bzw. Fachhochschulen Pädagogik (Schwerpunkt Erwachsenenbildung) studiert: in Dortmund und Münster. In Münster habe ich sogar von einem Professor die Vorlesung übernommen (vor 500 Studentens), nachdem er sich ein Bein gebrochen hatte und nicht mehr arbeitsfähig war. Ich habe zwei Diplomarbeiten geschrieben. In Dortmund: „Psychologische Grundlegung der Antipädagogik durch Wilhelm Reich, Jean Piaget und Klaus Holzkamp“ (1979) und in Münster „Humankapital – eine pädagogisch-ökonomische Studie. Wenn die Wirtschaft pädagogische Themen mit ökonomischen Kategorien beschreibt“ (2007).

Ich will nur sagen: Ich bin recht fit in der Pädagogik als Theorie. Als ich in Dortmund studierte, war ich gleich dreifacher Pädagoge: nicht nur als Student, sondern auch als Lehrer in der Erwachsenen-Bildung (12 Jahre) und als junger Vater: Unser Sohn Arne war 1979 gerade auf die Welt gekommen. Ich brauche sicher nicht extra zu betonen: Stress pur für eine jungen Familie, was dann auch mit einer Scheidung endete und mein Frau mit unserem Sohn nach Süd-Frankreich in die Entspannung auswanderte. Ich habe als Pädagoge also durchaus einen breiten Erfahrungshintergrund. Später habe ich acht Lehrgänge des Tepperwein-Heimstudiums (www.tepperwein-heimstudium.de) konzipiert und entwickelt bis hin „Gut zum Druck“. Als ich von Kurt Tepperwein über die „Lebensschule“ hörte, war ich sofort begeistert, und gründete 2007 meine eigene Lebensschule, die inzwischen die 5. Stufe (= Version) erreicht hat: www.lebens-schule.net

Ihr wisst vielleicht, dass die Pädagogik zwei Grundbegriffe hat: BILDUNG und ERZIEHUNG. Erziehung (lies: Zucht, Züchtigung, Zuchthaus) war für mich „Schwarze Pädagogik“, wie man früher sagte. Ich war „Anti-Pädagoge“ (von Braunmühl, von Schoenebeck; „Freundschaft mit Kindern“) – als Slogan: Lieben statt erziehen. Für mich waren die Begriffe LERNEN und BILDUNG für eine spirituelle Pädagogik zentral. Ich lies mich in „suggestopädischem Lehren und Lernen“ ausbilden, war Mitglied in der „Deutschen Gesellschaft für Suggestopädisches Lernen“ (DGSL). Es ging dabei um gehirngerechtes und kreatives Lernen, nahe an den Methoden von Vera Birkenbil. Nur ein Merkmal: bei mir lief in Hintergrund des Unterrichts immer leise Meditationsmusik (gerne DEUTER) als „Klangteppich“. Meine Schülers (Erwachsene) haben es gegen anfängliche Befremdung geliebt!

Lange, lange, lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin in der Welt der Pädagogik zu Hause und habe dort meine Bestimmung gefunden.

Was aber macht eine SPIRITUELLE PÄDAGOGIK aus?

Jetzt bitte zum Höhenflug anschnallen: Mich hat als Lehrer immer die „Kosmogenese“ interessiert: die Entwicklung des Kosmos vom „Urknall“ … Und mir fiel auf: Die Kosmogenese lässt sich ohne den Begriff BILDUNG gar nicht beschreiben! Da bilden sich neue Sterne, eine Supernova bildet sich, über den Planeten Erde bildet sich eine „Sauerstoff-Atmosphäre“ usw. Und plötzlich schoss mir die Frage meines Lebens in mein Bewusstsein:

Könnte es einen Zusammenhang zwischen dem kosmischen und dem pädagogischen Bildungsbegriff geben? Könnte die pädagogische Bildung ein Sonderfall der kosmischen Bildung sein?

Ich bitte dich um eine kurze Atempause zum Nachdenken: Wenn dich diese Fragestellung nicht erschüttert, dann hast du sie in ihrer Tiefe nicht verstanden! (Bin ich arrogant?)

Ich habe Jahre gebraucht, um mir diese Frage zu beantworten und kann sie hier nur andeuten (mehr in meinen Studienheften): Nur eine spirituelle Sichtweise bringt beide Bildungsprozesse zusammen. Die Kosmogenese ist keine Entfaltung von Materie mit dem „Wärmetod“ am Ende, sondern ein göttlicher Schöpfungsprozess („Die Schöpfung ist noch nicht zu Ende.“ – Buchtitel) . Der ganze Kosmos ist ein lebender Organismus, jede Galaxie eine „Zelle“ dieses Superorganismus. Der „Endpunkt“ ist der „Punkt Omega“ (Teilhard de Chardin), der „Kosmische Christus“. Stell dir also vor, dass dieser Kosmos als lebender Organismus ins „Christus-Bewusstsein“ erwacht; nochmal: DER KOSMOS ERWACHT, wie ein Mensch seine „Erleuchtung“ findet! Ich habe nicht gesagt: nächste Woche. Es wird noch Millionen von Jahren dauern! Zeit spielt im wahrsten Sinne des Wortes keine Rolle.

Und welche Rolle spielen wir Menschen auf „Mutter Erde“ in diesem Prozess? Es ist der gleiche kosmische Bildungs-Prozess „im Kleinformat“ – ja, „im Miniformat“ -, wir sprechen ja auch vom „Mikrokosmos“ („wie oben, so unten“ | „wie im Himmel, so auf Erden“). Das Ziel der „Anthropogenese“ (Menschwerdung) ist das „Christus-Bewusstsein“, das auch nicht in einer Inkarnation erreicht werden kann, dafür braucht es viele Inkarnationen. Nenne es auch „Buddha-Natur“, Worte spielen in dieser Sphäre keine Rolle mehr!

Das macht Jesus, den Nazarener, ja zu einem so besonderen Menschen. „Christus“ war ja nicht sein Familienname, sondern seine „Auszeichnung“ als vollkommen erwachter Mensch, ein Meister, ein Weltenlehrer. Jeder vollkommen erwachter Mensch ist ein Christus oder eine Christa 😉 Jesus ist die Inkarnation des vollkommenen Menschen aus der Zukunft. Er „zieht uns“ wie ein Attraktor in unserem Wesen hin in höhere Bewusstseinssphären.

Warst du beim Lesen achtsam? Plötzlich bekommt das Wort ER-ZIEHUNG eine völlig neue und spirituelle Bedeutung: ER (Christus) ZIEHT uns in die Sphäre des vollkommenen Menschen.

Voilà: spirituelle Pädagogik im Schnelldurchgang!
Ich bitte um Applaus!
Jürgen


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