Das Blog von Jürgen Schröter

Autor: seeleadmin Seite 13 von 25

Mir geht es heute extrem gut!

Wenn ich es anders ausdrücke: «Ich bin über den Berg.»

by Fotolia lizensiert

Ich hatte im Herbst 2023 eine wirklich schwierige Zeit, die ihren Höhepunkt in einem Schlaganfall fand. Ich fühlte eine gewisse «Lebensmüdigkeit» (keine Bange: Ich würde meinem Körper nie ein Leid zufügen). Ich hatte vergessen, meinen offensichtlich eingetretenen Alter einen neuen Sinn zu geben.

Auf dem Weg zum neuen Sinn: Ich wollte für mich wissen, was es heißt, das Leben zu meistern. Es wurde höchste Zeit, mir diese Frage nicht nur zu stellen, sondern auch zu beantworten, Und ich dachte gleich: Das ist sicherlich nicht nur eine zentrale Frage für mein eigenes Leben, sondern auch für andere. Was wäre, wenn ich mein Alters-Expertise genau darauf ausrichte: Lebensmeisterschaft. Es ist sicher nicht nur eine zentrale Frage für das Leben im Alter, sondern für das ganze Erwachsenenlebern.

Zu diesem Thema öffnete ich eine neue Page:
https://meisterschule.cloud
(Apropos «Schule»: für diese Inkarnation bin und bleibe ich wohl der Seelenarchetyp Lehrer und Intellektueller)

Doch heute ist etwas dazugekommen, was meine Lebensfreude noch einmal anheizt: Ich habe während meiner Krisenzeit wohl so alles schleifen lassen. Mein ganzes Online-Banking funktionierte nicht mehr und andere Konten waren gesperrt. Kurz: Ich hatte mein Leben in den Basics nicht mehr im Griff. Und ich habe bei der Reaktivierung die Erfahrung gemacht: Die Reaktivierung ist schwerer als sich als Neukunde registrieren zu lassen.

Seit heute morgen funktioniert mein KlickTipp-Konto wieder (mein Partner für eMail-Marketing), das heißt, ich habe wieder Zugang zu meiner Kundenliste von etwa 1250 Kontakten! Ich bin überglücklich und merke, wieviel es mir bedeutet. Meine erste Mail heute an meine Liste trägt den Titel: «Hurra, ich bin wieder das. Totgesagte leben länger!»

Und ich merke: Wenn ich pro Tag einen Bereich meines «deaktivierten Lebens» wiederbeleben und reanimieren kann, dann ist es ein gutes Tagesziel und gehört zu meiner 14-Tage-Challenge bis 22. Februar, die nach wie vor gültig ist. Mein KlickTipp-Konto zu reaktivieren war ein wichtiger Punkt dabei. Hurra, ich bin wieder aktiv online!

Verliebt in mich selbst

Ich habe den heutigen Valentinstag bewusst MIR gewidmet:
Verliebt in mich selbst!
Ich habe mir keine Blumen, sondern meine Aufmerksamkeit mir selbst gegenüber geschenkt.

Pixabay – lizentfrei

Meine erste Reaktion: «Verliebt in sich selbst ist doch wohl
«Narzissmus pur»! Dann das entschiedene NEIN, so ein Quatsch!

Selbstliebe ist nicht Narzissmus! Und ich muss mich in einer Fehleinschätzung korrigieren. Ich hatte schon den Hang mich als «Narzisst» zu outen. Der Grund ist, dass ich in meinem Leben keine beständige Beziehung zum weiblichen DU führen konnte (trotz zweier Ehen und Kindern). Das irritiert natürlich und lässt die Vermutung blühen, beziehungsunfähig zu sein. Von Beziehungsunfähig ist es nur noch ein kleiner Schritt, sich als narzisstisch zu fühlen.

Doch Liebesfähigkeit beginnt bei sich selbst. Ich bin ja nicht alleine, sondern in Körper, Geit und Seele dreifaltig; und ich kann eine Beziehung zu allen drei «Teilen» eingehen. Ich bin auch als «Solo» ein Beziehungswesen, wenn ich denn der drei Dimensionen meines SELBST bewusst bin und «Körper-Geist-Seele» mehr als eine Phrase ist.

Die Frage ist nur: Wer bin dann ich? – Die spontane Antwort: der Beobachter meiner Dreifaltigkeit als SELBST. Also ein viertes Wesen, das die drei anderen beobachten und sogar integrieren kann?! Oh, ich sehe schon: Es wir komplex! Es geht schnurstracks in das Wesen von Philosophie und Religion!

Mir kommt spontan die Antwort von Gott dem Moses gegenüber:
Ich bin, der ich bin. Ende der Sendung.
Muss ich mehr über mich wissen?

Ein Teil von mir nennt sich also KÖRPER. Meinen Körper zu lieben, heißt ja nicht, ihn (narzisstisch) zur Schau zu stellen (eine Falle des weiblichen Narzissmus), sondern seine Bedürfnisse zu achten und vollkommen zu befriedigen. Was für ein tolles Wesen: mein Körper. ER ist der Liebe wahrlich wert! Hierher rührt das tiefe Bedürfnis nach einem fundierten Gesundheitsbewusstsein, also Themen wie:

  • Entsäuerung des Körpers (basische Lebensweise)
  • Entgiftung des Körpers («Detox» als regelmäßige Kur)
  • Gesunde Basis-Ernährung (vegane Rohkost)
  • Gesunder Schlaf (Reich der Seele zur nächtlichen Regeneration)
  • Aktualisiertes Mindset (auf der Höhe der Zeit)

Das sind für mich die Top-Five, die ich schon alle erprobt und – wie ich meine – gemeistert habe. Wenn ich alles zusammen bringe, bin ich ein Energie-Wesen in fünf Körpern: den physischen, dem psychischen, dem geistigen, dem seelischen und dem astralen als Sternenwesen (Zugang zum astralen-karmischen Wesen liefert uns die Astrologie, die hohe Schule der Lebensmeisterschaft).

Vorzeitiges Fastenbrechen?

Geplant waren 14 Tage fasten, nach 6 Tagen war ich bereits so energielos, dass ich das Fasten wieder kraftlos beendet habe. Es ist mir noch nicht klar, warum ich dieses Mal so wenig Durchhaltevermögen gehabt habe. Klar ist aber, dass ich nicht gegen meinen Körper faste. Wenn sein Signal «Halt, Stopp» ist, dann gibt es für mich nichts zu diskutieren. Mein Körper signalisierte gestern Abend schon, dass es so nicht weitergeht.

Eines will ich aber durchhalten: auf Kaffee zu verzichten. Stattdessen drehe ich morgens meine «Morgenrunde» in der Stadt (Hochdorf), die mich in ein gutes Energielevel führt. Ich weiß, dass ich hier eine «Durststrecke» durchstehen muss, weil es auch hier eine Zeit braucht, bis mein Körper auf das Koffein verzichten kann und auch ohne Kaffee sein gutes Energielevel findet.

Ich will aber bewusst meine Aufbauphase einhalten, mich nicht überfordern und neue Verhaltensweisen «installieren»:

  • keinen Kaffee mehr
  • meine Vegetarische Kost vollwertiger ausbauen
  • eine neue Einnahmequelle aufbauen (meine Rente liegt für die Schweiz weit unter Armutsrente); hier habe ich schon viel in meiner «Meisterschule» vorbereitet
  • wieder ein finanzielles Polster aufbauen, damit ich mir wieder ein wenig Luxus erlauben kann
  • mich der Welt wieder offensiv zeigen und aus meinem Schneckenhaus herauskommen

Nach wie vor gilt mein 14-Tage-Challange. Was sich nur verändert hat: Ich halte für dieses Zeitraum mein Fasten nicht durch.

Bernstein-Straße

Ich habe heute «zufällig» einen YouTube-Beitrag über die Bernsteinstraße von Danzig nach Ägypten gefunden und gesehen (Bernstein, das Gold des Nordens):

Mich hat der Film spontan angesprochen, weil ich selbst einige Bernsteine gesammelt habe und auch an der Ostsee (Danzig) war, wo heute noch viel Bernstein verkauft wird. Mein Vater war in Swinemünde (Swinouyscie) als Soldat in der Flugabwehr stationiert und hat damals Bernsteine am Strand gesammelt. Er hat mir diese Sammlung vermacht. Es ist ein Bernstein dabei,
der eine beachtliche Größe hat. Der Film richtet meine Aufmerksamkeit auf meine Bernsteinsammlung, vielleicht ein Hinweis auf seine Heilkräfte. Jedenfalls ist mit dem Stein mein Vater mir wieder sehr nahe. Einen Stein hat er schon probehalber zu einem kleinen Herzen verarbeitet (ganz unten).

Start in eine neue 14-tägige Fastenkur!

Ich faste seit knapp 40 Jahren regelmäßig – inzwischen alle zwei Monate für 7 Tage.

Anfangs waren die «40-Tages-Kur» den 40 Fastentage von Jesus in der Wüste nachempfunden. Später erfuhr ich, dass Zahlen in der Bibel nur symbolisch zu verstehen sind: 40 bedeutet dann so etwas wie «eine lange Zeit».

Wie dem auch sei: Meine erste Fastenkur ging über 40 Tage und liegt ca. 40 Jahre zurück. Ich hatte noch Angst vor Mangelernährung und machte mir täglichen einen Shake mit ALMASED aus der Drogerie, ein Getränk auf Soja-Basis mit vollem Spektrum von Mineralien, Spurenelemente, Vitamine, Ballaststoffe, Kohlehydrate. Eiweiß und Fette.

Mir ging es dabei nie um Abnehmen, habe mich «vorher» und «nachher» nie auf die Waage gestellt. Es ging mir nur darum, mich mit viel Wasser innerlich zu reinigen und während der Fastenkur nicht in einen Mangelzustand zu kommen.

Ich hatte ein kleine Fastenanleitung von Ruediger Dalke gelesen («Bewußt fasten», URANIA), der besonders auf das Fastenbrechen hinwies: Nach dem Fasten die Länge des Fastens als «Aufbau-Plan» sich vegetarisch zu ernähren. Also kaufte ich mir auch ein kleine Büchlein «vegetarische Vollwertkost» von Barbara Böttner (BLV 1987) und lebte danach während der 40 Aufbautagen. Es war so köstlich und frisch, dass ich nach dieser Kur zum Vegetarier wurde.

Fasten ist für mich vor allem «Reinigung». Während des Fastens gilt auch ein «Medien-Fasten» und da Trinken von viel (destilliertem) Wasser. Ich habe damals auch den Sinn von destilliertem Wasser gelernt. Die einzige Funktion von Trinkwasser ist, den Körper zu reinigen, «Schlacken» (kein medizinischer, sondern nur symbolischer Begriff) aus dem Körper auszuschwemmen. Dazu habe ich mir bald ein Gerät zum Destillieren von Wasser gekauft (ca. 4 Liter)

Wenn ich faste, bin ich im Kopf absolut klar, als ob ich in eine höhere Bewusstseinsstufe eintreten würde, fernab vom alltäglichen «Bewusstseins-Nebel». Beim Fasten löst sich dieser Nebel auf und das Denken wird glasklar. Wenn ich ein neues Buch begonnen habe zu schreiben, habe ich es immer mit einer Fastenkur begonnen.

So beginne ich auch heute meine 14-tägige «Challange» mit einer gleichzeitigen Fastenkur. Das unterstreich die Challenge noch einmal besonders.

Neustart 2024 für die nächsten 20 Jahre!

Mein letzter Post liegt zwei Monate und über Weihnachten und Neujahr zurück. Manchmal muss man sich zurückziehen, um wie Phönix aus der Asche wieder neu geboren zu werden. Das scheint mir auch dieses Mal der Fall gewesen zu sein. Dass ich mich offensichtlich die letzten Monate in meinen Bau zurückgezogen habe (eine Art Winterschlaf??!!), ist mir auch zu meinem Geburtstag bewusst geworden, da ich nur eine Handvoll Gratulanten «verzeichnen» konnte. Es waren so wenige wie noch nie in meinem Leben. Nicht einmal meine Schwester hat sich gemeldet. Ich scheine langsam von der Bildfläche zu verschwinden, schon mehr im Himmel als auf der Erde.

Doch wie neu geboren, so fühle ich mich heute! Und das ist allemal ein Post auf meinem Seelen-Blog wert! Wichtig ist, dass ich an einer Heilenergie-Flat über drei Monate von Elke Aßmus online teilgenommen habe, etwa 30 Teilnehmerinnen; die wenigen Männer eher Hähne in der Hennenschar, kaum Hahnengezänk. Das fand ich bemerkenswert!
Ich habe mich auf diese Heilenergie-Flat ganz eingelassen (täglich ca. zwei Stunden), weil ich das Gefühl hatte, dass sie entscheidend für meine Zukunft sein würde: noch einmal Energie tanken für die nächsten Jahre! Ich fühle mich tatsächlich heiler und heiliger, bereit für die nächsten 20 Jahre! Doch, dass es noch 20 Jahre in dieser Inkarnation weiter gehen kann, das habe ich im Gefühl und das beflügelt mich.

Zwei Lebensprojekte haben sich wieder vehement in meinem Leben gemeldet und drängen auf Vollendung :

  • mein Projekt «Heilige Wissenschaft» (mein Buch ist in der erweiterten Auflage bei Amazon eingestellt) und
  • meine «Meisterschule: das Leben meistern!», eine eLearning-Plattform auf der Basis von Moodle. (https://meisterschule.cloud)

Fakt ist, dass mir nichts mehr leicht von der Hand geht. Geldmangel ist mein ständiger Lebensbegleiter und raubt mir oft die Luft zum Atmen. Meine täglich aktive Zeit geht kaum über acht Stunden (früher waren es locker 12 und mehr Stunden). Aber ich habe gelernt, ohne Jammern das zu genießen, was ist und vor allem dankbar für das zu sein, wozu ich an Kreativität noch in der Lage bin.

Heute habe ich ein YouTube-Video über Kreta gesehen, das meine Lebensgeister neu belebt hat!

Merkwürdigerweise hat mich Kreta immer fasziniert! Irgendwann habe ich mir geschworen, vorher nicht zu sterben, bevor ich nicht Griechenland einmal besucht habe. Ich habe nie verstanden, warum auf meinem Seelenplan die Aufgabe stand, die Altsprachen Griechisch und Latein zu lernen. Dann habe ich selbst Deutsch als Fremdsprache unterrichtet. Die Grammatik der deutschen Sprache hat mich besonders fasziniert. Sie kam mir vor wie eine komplexe Philosophie!

Das Erlernen der Altsprachen haben mir einen Zugang zu unserer Antike geschaffen, mein Geschichtsbewusstsein beeinflusst, insbesondere Pythagoras und die Zahlenmystik. Heute habe ich mir mit diesem Video wieder geschworen: in diesem Leben noch Kreta zu besuchen.

Ich habe drei Vornamen: Hans, Jürgen, Erwin. Hans und Erwin waren die Brüder meiner Mutter, meine Onkels. Erwin (mein Patenonkel) ist als Soldat (Fallschirmspringer) über Kreta abgeschossen worden mit einer Beinverletzung (ich glaube, ein Bein war ganz amputiert). Über dieses Familiendrama (was hatte er über Kreta zu suchen?!) habe ich zum ersten Mal überhaupt diese Insel als Kind in mein Bewusstsein aufgenommen. Später lernte ich, dass die Minoer auf Kreta das letzte matriarchalische Volk in Europa waren. Der STIER war ja das Krafttier des Matriarchats und stand für Fruchtbarkeit und Stärke. Die ganzen Stierkämpfe in den Arenen des Mittelmeeres dokumentieren noch das Niederringen des Stieres (Matriarchats) durch die Macho-Männer.

Das Zeitalter des Stiers bezeichnet die Astrologie als die Jahre 4700 – 2500 v. Chr. Es ist unglaublich, was die Menschheit schon vor Tausenden von Jahren an Wissen und Weisheit entwickelt hatten. Und Kreta war dabei vielleicht sogar die erste kulturelle Hochblüte Europas. Ob ich in früheren Leben ein Kreter war? Spekulation! Was ich aber mit heutigem Tag bestimmen kann: Ich werde in diesem Leben noch (wohl vorbereitet) Kreta besuchen! So steht es geschrieben – so soll es geschehen!

Anna Karenia

Ein monumentaler Film über eine russische Adelsfamilie nach Leo Tolstoi.

Ich bin mehr zufällig über einen YouTube-Film gestolpert über das Leben von Anna Karenia. Ich wusste dunkel, dass dies eine Familiensaga von Leo Tolstoi war, die ihn vielleicht sogar noch bekannter gemacht hat als sein Roman «Krieg und Frieden». Auch in diesem Roman «Anna Karenia» geht es quasi um «Krieg und Frieden» in der Liebe im russischen Adel. Ich kann diese 5-teilige Verfilmung über ca. 10 Stunden nicht mit dem Roman vergleichen, doch die Verfilmung lässt die Größe des russischen Dichters Tolstoi erahnen.

Einladung zum Projekt «Heilige Wissenschaft»

Zahlenmystik und Heilige Geometrie

Mein eBook «Einladung zum Projekt HEILIGE WISSENSCHAFT» ist jetzt mit 48 Seiten fertig. Ich habe den Zeilenabstand des Textes zur besseren Leser-Freundlichkeit heute noch etwas vergrößert (1,5) , doch jetzt ist das eBook so weit fertig.

Da ich das eBook als Diskussionsgrundlage anbiete und ein Diskussions-Forum via MOODLE anbieten möchte, ist das Projekt (am Wochenende?) erst dann beendet, wenn auch das Diskussions-Forum installiert ist.

Hier der Titel:

Und hier das komplette eBook:

«Bruder Klaus» – die Friedens-Seele der Schweiz

Ihr Lieben (Schwestern und Brüder),
mich hat unser Besuch bei «Bruder Klaus» im Flüeli schon sehr bewegt.
Es hatte für mich den Charakter einer «Pilgerreise».

Ich glaube, sehr wichtig für mich aktuell, dass ich unsere
Spaziergänge im Ranft-Tal (Sachseln) gemeistert habe trotz kürzlicher
schlaganfälliger Gesundheitsprobleme.
Dann und wann war mir beim Spaziergang etwas schwindelig und
ich fürchtete, an meine Grenze zu kommen, einen erneuten Anfall
zu riskieren. Doch am Ende ging alles gut und es war für mich
ein gesundheitlicher Durchbruch, die Angst zu verlieren, denn
das Heimtückische an einem Schlaganfalls ist ja dieser
«Blitz aus heiterem Himmel» ohne Vorwarnung.

Etwas anderes ist es, dass ich Zeit meines Lebens selbst einen
Zug zur Einsiedelei hatte.
Ich kann ganz gut für mich alleine (bin kein wirklicher «Familienmensch»).
Ich hatte schon vor Jahren das Gefühl, mein Seelen-Archetyp
sei der des Eremit.
Das verbindet mich auch mit «Bruder Klaus».
Ich finde, dass die Schweizer diesen «National-Friedens-Heiligen» nicht
ins Übermenschliche überhöht haben, sondern seinen Leidensweg unbeschönigt aufgezeigt haben. Er ist ein symphytischer «Heiliger» (Vater von 10 Kindern) Man kann sich mit «Bruder Klaus» (1417 – 1487) gut identifizieren.

Es ist schön, dass dabei auch die Mutter Dorothee Wyss (zehn Kinder
geboren) angemessen gewürdigt wird. Es war sicherlich nicht nur
vor 600 Jahren ein Skandal, dass ein Mann seine große Familie
verlässt. Doch Dorothee hat ihn unterstützt, ihm seinen
Pilgermantel genäht. Sie hat ihren Mann «losgelassen» im Wissen
darum, dass er etwas Größerem dienen musste als seiner Familie.
Beide haben eine neue Bezieung zueinander gefunden: eine heilige.
Im Grunde müsste auch Dorothee heilig gesprochen werden,
denn sie war eine Heilige, beide als Heilige ein Paar, auch wenn sie nicht mehr im romantischen Sinne zusammen gelebt und das Bett geteilt haben, sondern eine «heilige Beziehung» geführt haben, vor allem eine «Seelen-Beziehung». Dorothee Wyss kommt mir vor wie die Schweizer Madonna als Mutter Gottes.

«Bruder Klaus» war auch ein Mystiker, der das göttliche Licht
in sich gespürt hat und diesem «Leuchtturm» gefolgt ist.

Jeder Mensch ist in seinem Wesen ein Mystiker auf dem Weg
der Berufung. Auch das Leben von «Bruder Klaus» bringt uns MYSTIK als etwas zutiefst Menschliches und der mystischen «dunklen Nacht der Seele» näher. Dabei begegnet einem Mystiker immer eine Gestalt, die man als «Teufel» zu erkennen glaubt: die Auseinandersetzung mit dem inneren Zweifel, die Verführung, den heiligen Weg zu verlassen.

Jetzt habe ich kürzlich eine Interpretation dieses Schweizer
Heiligen durch die «Grande Dame» der Schweizer analytischen
Psychologie erfahren: Marie-Luise von Franz (Schülerin von C.G. Jung).
Manchmal wird «Bruder Klaus» ja auch als «Verrückter» dargestellt,
was M-LvF in die Schranken weist. Ja, «Verrückte» können irgendwann als «Heilige» erkannt werden. (Doch um Heilige zu ‚erkennen, muss man selbst ein Heiliger sein.)

Hier ihre Interpretation von Marie-Luise aus dem Jahre 1987
https://www.youtube.com/watch?v=JbKWSsuaT7Q

Der Film geht über 1:45:03, also fast zwei Stunden, doch ich denke, dass es sich lohnt, dieser sehr weise Interpretation zu lauschen. Das Interview ist aufgenommen, als M-LvF 72 Jahre alt war (1915 – 1998). Mich hat an diesem Interview fasziniert, wie klar ihr Geist war, obwohl ihr Körper schon etwas
erstarrt ist.

Bruder Jürgen

DANKE Bruder Hans-Peter, dass du uns dieses Erlebnis ermöglicht hast.

Das «Mandala» von «Bruder Klaus» – ganz anders als der «Gekreuzigte».
Vielleicht ein Symbol für die Neue Spiritualität.

Mein Buch «Die Null und das Nichts» ist im 1. Entwurf «durchgetextet»!

Der Inhalt:

Meditation ins Nichts 3
Vorwort 4
Das Projekt „Heilige Wissenschaft“ 6
Lässt sich Religion in Wissenschaft überführen? 10
Gibt es eine Wissenschaft jenseits des Materialismus? 12
Zahlenmystik 12
Gott Null (weiblich) 13
Gott Eins (männlich) 13
Gott Zwei (weiblich) 14
Gott Drei (männlich) 16
Gott Vier (weiblich) 16
Gott Fünf (männlich) 17
Gott Sechs (Weiblich) 17
Das Symbolwert der Zahlen ab sieben 18
Monismus – alles ist EINS 18
Dualität – das teuflische Geheimnis der ZWEI 19
Trinität – die heilige DREI-faltigkeit 20
Quadrivium (Tetraktys) – die erste Vollendung in der VIER 21
Zahlenmystik und Heilige Geometrie: ein Zugang zur Geistigen Welt 22
PYTHAGORAS – der letzte abendländische Mohikaner der EINHEIT 23
Grobe Geschichte der Dreifaltigkeit (Platon, Aristoteles) 24
Der Siegeszug der Trinität: Körper – Geist – Seele 25
„Die Theorie von allem“ – Wilber und Laszlo 25
Der Abgesang des Materialismus 26
Das Mysterium des Lichtes 26
Das Licht in der Physik 26
Zurück ins NICHTS 27

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