Das Blog von Jürgen Schröter

Autor: seeleadmin Seite 17 von 25

Die vierte industrielle Revolution (4IR)

Mikrosoft schreibt:

Die verte industrielle Revolution (4IR) ist gekennzeichnet durch die Verschmelzung der digitalen, biologischen und physikalischen Welt sowie die zunehmende Nutzung neuer Technologien. …

Im weiteren werden Firmen empfohlen, in die es sich zu investieren lohnt. Das interessiert mich hier nicht. Was mich vielmehr aufmerksam gemacht hat, ist das Buch von Klaus Schwab von 2016: «Die Vierte Industrielle Revolution». Das Buch ist fast wie ein Programm «der Davos- Herrschenden» (Weltwirtschaftsforum) zu lesen! Um die Zeit zu verstehen, lohnt es sich wirklich, solche Bücher zu studieren. Das sind keine Geheimzirkel, sondern es wird alles offen dargelegt!

Klaus Schwab schreibt sogar mehrfach in dem Buch von «Künstlicher Intelligenz» (KI). Ich habe es damals gelesen – und konnte mir darunter nichts vorstellen. Es ist unglaublich, wie rasant sich alles entwickelt!

Die vier Revolutionen:

  • Die 1. Revolution: von der Jäger- und Sammlerinnen-Gesellschaft («Wildbeuter») zur Agrarrevolution von Ackerbau und Viehzucht vor ca. 10.000 Jahren. Nutzpflanzen und Nutzvieh werden gezüchtet.
  • Die 2. Revolution: die industrielle Revolution und Nutzung der mechanischen Kraft (Dampfmaschinen, Eisenbahnen, …)
  • Die 3. Revolution ist auch eine industrielle Revolution durch die Nutzung von Elektrizität und Fließband, der Beginn der Massenproduktion und des Massenkonsums. Sie geht in die «digitale Revolution» nahtlos über.
  • Die 4. Revolution ist die der künstlichen Intelligenz und des «maschinellen Lernens». Maschinen können lernen, ohne dass sie wissen, was sie tun. Es revolutioniert auch unsere Lerntheorien und unterminiert unseren Anthropozentrismus, als ob nur wir Menschen lernen könnten.

Ich werde das Buch von Klaus Schwab noch einmal neu und in neuem Bewusstsein lesen!

13 Liebesfilme «am laufenden Band»

Dieses ganze Wochenende habe ich weitgehend damit verbracht, Filme zu streamen (13 in Spielfilmlänge, ein Kino-Wochenende), Entspannung pur. Es waren durchaus sehr anspruchsvolle Filme dabei!

  • «Lara», ein Film über eine Mutter-Sohn-Beziehung. Es hat mich emotionell gepackt, hat eigene Mutterwunden wieder aufbrechen lassen. Und doch sind am Ende die Mütter die wahren Heldinnen, die sich vor allem für ihre Söhne aufopfern.
  • «Home»: Ein Film, der mich von der Atmosphäre an «Paris, Texas» erinnert hat, sehr amerikanisch! Einen jungen Mörder hat der Knast über 17 Jahre wohl gewandelt. Seine Mutter nimmt ihn ohne Wenn und Aber liebevoll auf (die Ermordete war ihren Freundin). Es entwickelt sich eine nette Liebesgeschichte zwischen dem Jungen und der Enkelin der von ihm ermordeten Frau. die Botschaft: Versöhnung und Liebe sind möglich, auch in «kaputten Verhältnissen»!
  • «The Dry – Sekt oder Selters»: (8 Folgen) Er spielt im irischen Dublin. Eine ehemalige Alkoholikerin (Shiv) ist schon 6 Monate trocken und will sich wieder in die Familie integrieren und Stabilität finden. Sie erlebt die alten Familienkonflikte neu und triggert «auf Teufel komm raus». Ich hatte das Gefühl: Ja, wenn du in so einer verlogenen Gesellschaft lebst, ist es kein Wunder, wenn du Alkoholiker wirst. Und am Ende folgt der Absturz: Shiv wird wieder rückfällig, nimmt auf der Hochzeitsfeiner der Schwester besoffen das Mikro in die Hand und erklärt allen ihren Schmerz, indem sie allen anderen ihre Scheinheiligkeit als Maske vom Gesicht reißt. Es kommt zu einer «neuen Wahrheit», auch wenn das offene Aussprechen der Konflikte anfangs sehr schmerzhaft ist. Doch nach dem reinigenden Gewitter ist die Atmosphäre für einen Neuanfang wieder frei.
  • Drei Filme in der Reihe «Fluss des Lebens»: Loire | Okavango (Afrika) | Donau. Auch hier dreht sich alles um LIEBE, wie das Austragen von Konflikten am Ende doch die Liebe zwischen den Menschen hervorscheinen kann.

Mir kamen alle diese Filme wie Lehrfilme vor. Keine oberflächlichen «Liebesschnulzen», sondern Drama und Komödie in einem, bei dem am Ende die Liebe doch siegt.

Ein Stück Seelenfrieden

Ich habe mein Esoterikbuch meiner südfranzösischen Familie gewidmet, Renate (meine erste Frau), Arne (unser Sohn), Mika und Anouk (seine Kinder und meine Enkel). Ich habe das Buch an die Adresse von Renate geschickt (F-30770 Alzon, Foto unten) und die Gelegenheit genutzt, Renate zwei Briefe zu schreiben: einen zum Buch und einen privaten, in dem ich für das Scheitern unserer Ehe die Verantwortung übernehme, mich entschuldige und sie um Verzeihung bitte. (Die Scheidung liegt 40 Jahre zurück, doch nur ein kurzer Augenblick für die Zeitspanne der Seele.)

Quelle: Homepage von Alzon – ich würde mich nicht wundern, wenn mein Sohn Arne das Foto mit Drohne gemacht hätte, weiß es aber nicht.

Kaum hatte ich den Brief + Buch in einem Couvert, da wurde mir bewusst, dass meine damalige Lebenskrise für Männer schon etwas Typisches hatte. Es war die Zeit, in der Grönemeyer sang: «Wann ist Mann ein Mann?» und Ina Deter forderte: «Neue Männer braucht das Land!» Ich war damals (etwa 25 Jahre alt) in einer heftigen Identitätskrise und ich ging fremd. Als meine Frau Renate mit unserem Sohn Arne (ich war inzwischen 30) dann nach Ehebruch von mir nach Südfrankreich zog, war ich ein Jahr lang nahezu Alkoholiker: Ich habe jeden Tag eine Flasche Rotwein getrunken, um meinen Schmerz zu ertränken (für französische Verhältnisse noch kein Alkoholiker, für Schwedische Verhältnisse absolut!) Doch ich konnte mich selbst befreien, vielleicht ein Zeichen, dass meine Sucht noch nicht sehr fortgeschritten war: Ich hatte zur Überwindung meiner Sucht eigentlich einen einfachen Trick: kein Alkohol mehr im Haus! Ich konnte nicht mehr so einfach «zur Flasche greifen», sondern musste erst einmal einkaufen gehen, was oft mühsam war (geschlossene Geschäfte). Das war sehr demütigend und deprimierend, was mir den ultimativen Impuls (und Kraft) gab, mein Leben zu ändern, neu anzufangen.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass andere Männer und auch Frauen aus meinen Lebenserfahrungen lernen könnten! Mit dem Brief an Renate kam mir die Idee für ein neues, sehr persönliches Buch unter dem Titel: «Die Krise meines Lebens – neue Männer braucht das Land!» Es würde aber weder ein von meinem Leben inspirierter Roman werden, noch eine sachliche Autobiographie, eher ein lebensnahes Ratgeber-Buch mit meinem Leben als «empirischer Hintergrund».
Schaun‘ wir mal, was daraus wird!

SPIRITING = Spirituelles Marketing

Quelle: geralt by Pixabay

Ich habe schon im Jahr 2000 mein Konzept zum «Spiriting» in einem Handbuch entwickelt. Ich habe das Wort sogar markenrechtlich schützen lassen! Im nachhinein (23 Jahre) erkenne ich, dass mir meine Seele schon damals den Wink gegeben hat, mich um das Finanzielle, um das Marketing zu kümmern! Ich bin als Wassermann eher ein «Luftikus», der mit dem Materiellen wirklich auf Kriegsfuß lebt und ständig «auf dem Zahnfleisch» geht, am Rande der Zahlungsunfähigkeit ist. Mir scheint, dass SPIRITING der Schlüssel für mich ist, das Spirituelle mit dem Materiellen zu verbinden.

Schock, lass nach!

Ich habe meinen Projektplan der «Heiligen Wissenschaft» begonnen zu schreiben. Auf der Suche nach einem bestimmten Text finde ich in einem (reellen) Ordner zwei Seiten: «Projektplan HEILIGE WISSENSCHAFT».

Quelle: schlappohr by Pixabay

Vergessen! Ich weiß auch nicht, wann ich es geschrieben habe (kein Datum – der Text ist ausgedruckt, vermutlich Ende 2019)! Doch bei genauerem Hinsehen erkenne ich: Er ist noch aktuell! Ich arbeite nach diesem Plan, ohne mir dessen bewusst zu sein. Wenn das keine Fügung ist!

Am Ende habe ich das, was ich gesucht habe, auch gefunden: «Mein 10-Jahres-Plan (2020 – 2030 / 69 – 79): Mysterienschule – Heilige Wissenschaft – Selbst-Bildung der GEIST-SEELE | Mein Geistiges Erbe 5.9.2019). Die 69-79 stehen für mein Alter, inzwischen bin ich 72.

Am 9.9.2019 sprach ich vom OPUS MAGNUM – mein Lebenswerk:
1. Heilige Wissenschaft
, …. Seitdem bin ich – wenn auch im Blindflug «im Plan» meiner VISION von 2019. Es ist ein ganzer Ordner voll – einschließlich einem schon begonnenen Buch: «Neue Zahlenmystik für den Neuen Menschen». Mein Schock wandelt sich in ein «Überwältigtsein» von meiner «Seelen-Intelligenz» = spirituellen Intelligenz.

Ich habe in den fast 3 Jahren noch zwei für das Projekt wichtige Autoren studiert:

  • Teilhard de Chardin
  • Rudolf Steiner

Ich glaube, eine Heilige Wissenschaft muss diese Autoren unbedingt berücksichtigen!

Platt wie eine Flunder

Quelle: Vizetelly by Pixabay

Ich bin heute «platt» und muss für mindestens einen Tag eine Pause einlegen, «Sonntag machen». Ich bin müde und erschöpfert. Doch meine Kreativität scheint die «arbeitsfreie Zeit» nutzen zu wollen und es sprudelt wieder an Ideen aus mir heraus.

Ich sollte zu meinem final Projekt «Heilige Wissenschaft» (HeiWi) ein Projektpapier für die nächsten Jahre erstellen! Ich ahne auch, dass ich mein erstes Blog (buch-blog.info) reaktivieren werde, um jetzt Schlüsselbücher für das HeiWi-Projekt zu studieren und zu besprechen.

Mein eBook ist fertig!

Bildquelle: ROverhate auf Pixabax.com

Ich habe heute mein eBook zu meiner Seite www.intuitions-training.info mit 12 Seiten (A5) fertig gestellt. Höhepunkt ist die Seite 9: Das Dreamteam: künstliche und spirituelle Intelligenz. Das eBook wird alsbald zum Download freigegeben sein.

Eva Illouz: Wie werden wir in Zukunft lieben?

Bei meinem heutigen Besuch auf YouTube wird mir ein Gespräch über das Thema «Wie werden wir in Zukunft lieben?» im Schweizer Fernsehen (SRF) «Sternstunde Philosophie» empfohlen. Am Ende stelle ich fest, dass es schon vor 4 Jahren gehalten wurde und bin einem unbekannten Algorithmus dankbar, dass er mir die Aufzeichnung heute empfohlen ist. Ein wirklich sehr schönes Gespräch, ohne Widerspruch!

Während des Gesprächs erinnere ich mich daran, dass ich meiner ersten Freundin Elke einen Liebesbrief mit Schreibmaschine geschrieben hatte unter dem Thema: «Die Gefahr der Liebe im Kapitalismus». Ich philosophierte darin über «Warenbeziehungen» und dass LIEBE keine Warenbeziehung sein dürfe! Ich war 19 und Elke 15.

Überraschenderweise hatte Elke diesen Brief gelesen, sich von ihrem Freund (mit dem sie «ging»), getrennt und stimmte meinem «Liebesangebot» zu. Wir waren wohl beide Intellektuelle! Elke war auf dem Mädchengymnasium tatsächlich Jahrgangsbeste, eine «Überfliegerin» und studierte später Medizin.

Ich selbst bin aber auch verblüfft über mein eigenes damaliges Bewusstsein. Ich glaube, es waren die ersten Bücher von Dieter Duhm, die meine kapitalistisch-kritische Einstellung zur Liebe geprägt haben – im Sinne von: «Warenstruktur und zerstörte Zwischenmenschlichkeit» (1974 in 2. Auflage).

Angenehm an dieser Interview war, dass zwar von «negativer Beziehung» die Rede war (eine Beziehung, die nie wirklich begonnen hat) und nicht von «toxischer Beziehung». Bei der Bezeichnung «toxische Beziehung» sträuben sich bei mir alle Haare, die ich noch auf meiner Pläte habe.

Die Seele ist ein Feld

Diese Diskussion um die Engel als «kosmische Intelligenz» haben die beiden Autoren in dem Buch «Die Seele ist ein Feld» fortgeführt:

Das Buch wurde eines der wichtigsten Bücher in meinem Leben! Hier ist das entscheidende Bindeglied zwischen Spiritualität (Seele) und Wissenschaft (Feld). Gelesen habe ich es schon um die Jahrtausendwende 1999 in 3. Auflage.

Die Seele ist das, was Dinge lebendig macht. (S. 81)

Ich glaube, die Engel beneiden uns, weil wir Körper haben – sie haben keinen, und wenn sich zwei Menschen lieben, flattern die Engel vor Neid mit en Flügeln. Davon handelt das Hohelied der Bibel. Die menschliche Sexualität ist ein mystischer Augenblick in der Geschichte des Universums. alle Engel und alle anderen Wesen kommen hervor und staunen darüber. (S. 108)

Sheldrake / Fox: Die Seele ist ein Feld. Der Dialog zwischen Wissenschaft und Spiritualität, O.W. Barth-Verlag

Engel – die kosmische Intelligenz

Es gibt ein Buch von Matthew Fox und Rupert Sheldrake unter dem Titel «ENGEL – die Kosmische Intelligenz» (1996, dt. 1998)

Was dieses Buch so aktuell macht, ist die brennende Diskussion um «Künstliche Intelligenz»! Meine Frage: Sind Engel die spirituelle Intelligenz?

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