Das Blog von Jürgen Schröter

Autor: seeleadmin Seite 16 von 25

Mein Sohn Arne hat sich nie geliebt gefühlt

Es war fast der «Schock meines Lebens», dass mein Sohn (in nicht ganz nüchternem Zustand) mir einmal offenbart hat, dass er sich nie geliebt gefühlt hat. Das hat wohl etwas mit meiner Untersuchung über meinem eigenen Narzissmus zu tun, wenn ich mich jetzt daran erinnere! Ich lese, dass die Erfahrung des Nicht-Geliebtseins meistens bei den eigenen Eltern beginnt: von den eigenen Eltern nicht geliebt zu sein. Ich sage es einmal pointiert: Die Kinder von Narzissten müssen durch den Mangel an Eltern-Liebe selbst Narzissten werden.

Das Foto hat mein Vater Joachim gemacht. Es war schon auffällig, dass ich meinen Bart mit der Geburt meines Sohnes habe wachsen lassen: Mit Bart war ich Vater.

Arne ist heute als Erwachsener (44 Jahre, Vater von 2 Kindern) selbst – ich sage es wieder pointiert: beziehungsunfähig. Ein Mann mit viel Charm, ein Frauenschwarm, kann sich leicht verlieben, aber keine Beziehung auf Dauer halten. Was habe ich da an meinen Sohn «weitervererbt»?!

Umgekehrt beginne ich mich zu fragen, ob ich mich als Kind von meinen Eltern geliebt gefühlt habe. Spontan würde ich sagen: NEIN. Mein Vater war eher der «abwesende Vater», erst kurz vor seinem Tod haben wir uns einmal in den Arm genommen. Bei meiner Mutter Maria war es eher umgekehrt: Ich hatte als Kind das Gefühl, sie ersticke mich mit ihrer Liebe – als Kompensation für die mangelnde Liebe zwischen unseren Eltern. Ich war für meine Mutter wohl als kleiner Prinz die «Ersatzliebe». Und ein anderes Gefühl: Ich glaube, meine Mutter (als Dorfschönheit) war dann in der Großstadt Leverkusen ein sehr ängstlicher Mensch. Irgendwann wurde mir bewusst: Meine Lebensängste sind die meiner Mutter. Und ich kann mich an das Gefühl erinnern – als ob es gestern gewesen wäre, dass meine erste Frau Renate (die Mutter von Arne) mich mit ihrer Liebe ersticken würde! Heute würde ich für dieses Gefühl nicht Renate verantwortlich machen, sondern mich selbst.

Und ich habe den Eindruck, dass ich meiner Lebenswahrheit näher komme: «Bekenntnisse eines Narzissten»! Was mir auch auffällt: Ich würde hemmungslos sagen: Ich liebe meine Eltern! Doch auch das wäre typisch: die eigenen Eltern idealisieren, um dem Blick auf die Elternwunden zu entgehen. Als Jugendlicher war ich (als Wassermann) «Revoluzzer». Mein Vater hatte Verständnis («Junge Männer müssen Revoluzzer sein.») Für meine Mutter war es unerträglich: Sie hat mich mit 17 aus dem Elternhaus emotional erpressend rausgeschmissen: «Du gehst über Leichen!» – «Du bist nicht mehr mein Sohn!»

Todestag von Joachim

Ein Foto aus Schweden mit der Fähre nach Öland. Joachim ist sehr glücklich, das Logo der D2-Mission hatte er entwickelt, sein Schwiegersohn Hans Schlegel ein Astronaut!

Heute ist der Todestag von meinem Vater (*22.5.22 bis + 29.6.2002). Er ist also 80 geworden, kurz nach dem Geburtstag meiner Schwester (28.6.). Ich war damals auch in Urlaub und bin kurz vor seinem Todestag aus dem Urlaub (Schweiz) zurück gekommen, so dass ich es zeitlich noch an seinem Sterbebett geschafft habe. Wir beide, Ulla und ich, hatten das Gefühl, unser Vater hätte mit seinem Tod gewartet, bis wir auch Zeit hatten, um uns ganz seinem Tod zu widmen.

Vater hatte seit etwa einem halben Jahr Gallenkrebs (im Januar diagnostiziert), der aber nicht die Ursache seines Todes war. Er hätte noch einige Monate länger leben können (wie seine Ärztin uns mitteilte). Ich glaube, er hat mit seinem Leben bewusst abgeschlossen. Er hatte genug. Ich hatte den Eindruck, er hat keinen friedlichen Tod gefunden, sondern ist «wütend» und enttäuscht aus dem Leben geschieden.

Er hatte eine merkwürdige «Wut im Bauch» (Galle?). Am Ende war ich der einzige, den er in seiner ausgebauten Dachwohnung noch an sich heranlies. Einmal hat er mich dabei mit «Wolfgang» angesprochen, dem Namen seines kleinen Bruders, der auch schon mit 60 gestorben war. Ich habe ihn nicht korrigiert. Ich war damals in Kontakt mit einer Frau in der Hospiz-Bewegung. Sie hatte mir empfohlen, den Sterbenden jeden Wunsch zu erfüllen – und nicht zu diskutieren.

Joachim hatte es in seiner Kindheit nicht leicht. Sein Vater Ewald (Geschäftsführer einer Fahrradfabrik in Weimar mit 8 Angestellten) hat den Freitod gewählt, da war Joachim 4 Jahre alt. Seine Mutter Martha hatte einen neuen Freund, der Joachim nicht in die Familie mit aufnehmen wollte. So ist Joachim bei seiner kinderlosen Tante Gretchen (Schwester von Martha) aufgewachsen. Mein Vater hat «Tante Gretchen» geliebt wie eine eigene Mutter.

Und irgendwie quälte sich Joachim mit seinem Stammbaum. Er fuhr noch kurz vor seinem Tod mit meiner Schwester nach Weimar zur Ahnen-Forschung. Er war total enttäuscht, vielleicht der Anfang von seiner Lebensmüdigkeit: «Alles nur Kommunisten oder Alkoholiker.»

Ich habe Geist und Seele meines Vaters noch lange in meiner Nähe in Frankreich gespürt! Ich habe ihn nicht «gesehen», doch seine wohlwollende Anwesenheit gespürt. Ich fühlte mich nicht beobachtet, eher seine Hände auf meinen Schultern, um mir seine väterliche Kraft weiterzugeben. Da war etwas von «Ich bin stolz auf dich!», was ich zu Lebzeiten nie gehört habe.

Ich habe den Eindruck, mein Vater ist schon als meine Enkelin Anouk (18.9.2009 in F-Ganges) wiedergeboren. Sie hat das verschmitzte Lächeln meines Vaters (s.o.) als «Erkennungsmerkmal» des Wiedergeborenen.


Sechs Blogbeiträge an einem Tag!

Ich habe heute 6 Blogbeiträge (mit diesem) eingestellt. Ich hatte vieles, was geschrieben werden wollte. Ich habe mich «aus- und leergeschrieben». Ich merke, dass ich bereit für NEUES bin und das Alte abgeschlossen werden will.

Jetzt habe ich insgesamt 93 Blog-Beiträge (Posts) verfasst und schon einmal einen guten Überblick, was mich augenblicklich «herumtreibt».

Ich denke, dass ich jetzt eine kleine Pause mache, um die Posts für SEO besser anzupassen. Meine Software gibt nur 11 Post eine gute Beurteilung (grün), 82 Posts sind OK (orange). Ich verstehe noch nicht, wie dies bewertet wird und wie ich die Posts für SEO verbessern kann.

Lob des Blog-Schreibens

Schon merkwürdig: Als WordPress 2003 aufkam, war es kein Marketing-Instrument, sondern ein öffentliches Tagebuch-Schreiben im Internet. Und ich kann mich noch erinnern, mein erstes WordPress-Post hat mir Angst gemacht: Die ganze Welt lies mit, ich darf keinen Fehler machen! Dann kam die Idee auf, dass man WordPress und das Tagebuch-Schreiben auch für das Marketing nutzen kann.

Heute, 20 Jahre später, ist es eher umgekehrt: Blogs gelten für das Marketing als unbrauchbar, keine Massenreichweite. und wer liest schon Blogs?

Ich widerspreche! Blogs sind vor allem ein «Schule des intuitiven Schreibens». Und ein Schreiben direkt im Internet, das jede Angst löst. Aus meiner eigenen Erfahrung: Selbst wenn ich der einzige Leser meines Blogs wäre, ist es überaus hilfreich! Ein richtiges Training intuitiven Schreibens, ein Schreiben aus der Seele. Und vieles sind schon Textbausteine für ein neues Buch!

Aber mehr noch: Jedes Blog-Post ist ein Flügelschlag, der einen Hurrikan auslösen kann (das Bild der Quantenphysik). Mit jedem Blog lieferst du einen Beitrag in das große Feld der spirituellen Intelligenz (wenn dein Blog spirituell intelligent ist)! Du hast mehr Macht als du denkst! Nutze das Blog-Schreiben für dich selbst!

Leben als Prozess

Mir ist heute aus meiner Bibliothek wieder das Buch von Anne Wilson Schaef in die Hände gefallen: «Leben als Prozess. Wahrheiten, den Weg er Seele zu leben». Ich hatte 2008 meine «Schaef-Zeit», habe sie entdeckt und wie im Rausch gelesen:

  • Die Flucht vor der Nähe. Warum Liebe, die süchtig macht, keine Liebe ist (dt. 1990)
  • Im Zeitalter der Sucht. Wege aus der Abhängigkeit (dt. 1989)
  • Botschaften der Urvölker (dt. 1996)
  • Mein Weg zur Heilung. Ganzheitliche Lebenshilfe in der Praxis (dt 1993)
  • Leben im Prozess. Wahrheiten, den Weg der Seele zu leben (dt. 2004)

Das letzte Buch könnte auch den Titel tragen: Leben aus der Intuition.

Da ist etwas in mir, das weiß mehr als ich. Diesem zu vertrauen, kann nur zur Heilung führen.

Vollenweider Verlag 2004 Adelberg bei Stuttgart

Das Buch hat sogar eine Internet-Seite: http://leben-im-prozess.org

Es gibt wohl eine deutschsprachige Gruppe auch in Deutschland, die noch regelmäßig Workshops im Sinne von A.W. Schaef gibt, die 2020 verstorben ist.

Vision für den Rest meines Lebens

Ich will es nicht «Lebensplan» nennen, denn: Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, dann mach einen Plan!

Ich nähere mich mit meinen 72 Jahren sicher meiner letzten Lebensphase in dieser Inkarnation. Manchmal denke ich: Mein Vater ist 80 geworden, meine Mutter 90: warum sollte ich nicht 100 Jahre alt werden? Doch manchmal schleicht sich schon eine gewisse «Lebensmüdigkeit» ein. Ich bin aber nicht «Selbstmord-gefährdet», NEIN! Es ist einfach nur eine «Müdigkeit» wie am Ende eines ereignisreichen Tages. Es hat sich für mich die ultimative Frage gestellt: Gibt es in meinem Leben noch Unvollendetes, das ich vollenden sollte? Diese berühmte Bucketlist für das Lebensende vor dem Tod (Film von 2007 mit Morgan Freeman und Jack Nicholson). Mir fielen gleich mehrere Punkte ein und ich könnte wahrscheinlich auf 10 Listenpunkte kommen.

Doch entscheidend war die Idee, meinen 10-Jahresplan in der Schweiz zu vollenden bis ich 79 Jahre alt bin, hier im KMU von meiner Bibliothek vierseitig umzingelt. Und dann nach Südfrankreich mit leichtem Gepäck zu ziehen, also ohne meine ganze Bibliothek. Meine Bibliothek ist es, die mich täglich auffordert: Schreib dein nächstes Buch, wir stehen für dich bereit!

Nur ein kleiner einseitiger Ausschnitt meiner Bibliothek …

Ja und ich möchte auch, dass der Verkauf meiner Bücher (Bibliothek und Selbst-Geschriebene) bald eine nächste Zusatzrente ist!

Ich lebe so in der Zeitlosigkeit, dass ich fast den Geburtstag meiner Schwester vergessen hätte, die heute 70 wird. Glückwunsch!

Ist denn Freundschaft möglich?

Ich lese bei Ursula Nuber («Die Egoismus-Falle» 1993), dass in unserer egomanischen Gesellschaft es mit echten Freundschaften auch nicht besonders gut bestellt sei! Freundschaften sind ja keine Warenbeziehungen: Freunden gibt man, ohne als Gegenleistung etwas zu erwarten.

Ich bin der Meinung (und in der Erfahrung), dass es gut ist, wenn eine verblassende Liebe wenigsten als Freundschaft erhalten bleibt. Besser noch: Wenn sie schon als Freundschaft beginnt! Ver-Liebtsein ist sicher keine gute Basis für eine Ehe (mit Kindern), doch es sollte wenigsten Freundschaft sei, die das Verliebtsein auch überdauern kann.

Und doch ist dieses Gefühl des Verliebtseins kein Zufall, sondern irgendwie vom Himmel arrangiert! Es scheint, dass sich «Dualseelen» (eine Seele in zwei Körpern) getroffen hätten. Schon bei den «alten Griechen» war dies ein kaum erklärbares Phänomen (Platon): Wie kommt es, dass ein Mensch durch einen andern wie betrunken gemacht werden kann? Das galt es zu erklären. … Ich denke, ein philosophisch nicht zu erklärendes Phänomen: Wir können es mit einem rationalen Verstand nicht begreifen und die Sache mit der «Dualseele» ist nur ein philosophisches Hilfskonstrukt.

Quelle: Bessi auf Pixabay

Was ich aber glaube, dass jeder Mensch, der auf magische Weise in unser Leben «tritt» (ja, und oft endet es mit einem Tritt), eine Rolle in unserem Leben spielt: der Mensch, der uns hilft, Seelenwunden zu heilen. (Ich will dabei nicht gleich auf Partner aus letzten Inkarnationen verweisen, doch es wäre dankbar denkbar!)

Ver-Liebtsein ist wie eine Droge und eine Sucht. Gerade eine Sucht-Gesellschaft wie unsere (Anne Wilson Schaef) glorifiziert das Ver-Liebtsein. Wir sollten erst (mit Kinderwunsch) heiraten, wenn das Verliebtsein sich gelegt hat und sich Freundschaft als Basis gefestigt hat. Es gibt in meiner Geschichte von Liebesbeziehungen (Minimum: Kuss) zwei Typen von Frauen: 1. die den Kontakt (brutal) abgebrochen haben und ich nie wieder gesehen habe und 2. die, zu denen ich heute noch Kontakt habe. Letztere werte ich als Freundschaft.

Ist lebenslange Liebe nicht möglich?

Meine erste Recherche in meinen Büchern über Narzissmus hat erst einmal eine irritierende Erkenntnis gebracht: Eine lebenslange romantische Liebe kommt aus der Traumfabrik und sei eine hoffnungslose Illusion. In Zeiten der «freien Liebe», der Befreiung der Liebe aus gesellschaftlich-religiösen Fesseln, funktioniert das traditionelle Eheleben nicht mehr. Die totale Sexualisierung der Medien bringt die nächste Illusion hervor: Wenn der Sex nicht mit Multiorganismen endet, ist der ganze Sex nichts wert und man findet vielleicht einen «besseren» Sexpartner.

50% der Ehen in der Stadt enden mit der Scheidung. Das bedeutet aber nicht, dass die anderen 50% gute Ehen sind. Was eher zutreffen mag: Auch bei den anderen 50% ist die Ehe «gescheitert», das Paar hat aber nicht den Mut (auch auf Rücksicht den Kindern und Eltern gegenüber), sich scheiden zu lassen.

Ich erinnere mich, dass ich bei einer Scheidung vor der Richterin gesagt habe: «Die Ehe hat sich erfüllt!» Die Richterin hat darauf bestanden, ich müsse das SCHEITERN der Ehe deklarieren, sonst könne sie uns nicht scheiden lassen. …

Natürlich assoziiere ich bei dem Foto «platzender Luftballon» | Quelle: NoName_13 auf Pixabay

Auch lese ich, dass der Begriff «Narzissmus» dermaßen inflationär gebraucht werde, dass er als wissenschaftlicher Begriff nur noch wenig Nutzen hat. Die Gesellschaft ist sowieso «egomanisch» (H.E. Richter), da ist Narzissmus nur eine spezielle Färbung der Egomanie.

Mein erster Eindruck: Das Thema Egoismus, Egomanie, Narzissmus ist in der Literatur noch nicht wirklich geklärt. (Es kann allerdings auch daran liegen, dass meine Bücher schon 20 Jahre alt sind … Vielleicht ist das Thema inzwischen mehr geklärt.) Vielleicht könnte ich auch einen Beitrag mit meinem Buch leisten: «Die Krise meines Lebens – Neue Männer braucht das Land!» Es scheint jedenfalls sehr anspruchsvoll zu sein, und ich sollte mir Zeit für die Fertigstellung nehmen!

Mir scheint, dass die beiden Bücher von Horst Eberhard Richter «Das Ende der Egomanie» (2005 gelesen) und «Die Krise der Männlichkeit in der unerwachsenen Gesellschaft» jetzt meine nächsten Schlüsselbücher zum Selbstverständnis sind.

Revision: Jetzt habe ich doch das Buch von Nina Larisch-Haider «Von der Kunst, sich selbst zu lieben» (dt. 2002, Heyne) begonnen zu lesen.

Die Krise meines Lebens

Neue Männer braucht das Land!

Ich habe mich heute entschlossen, dass dieses Buch mein nächstes wird: «Die Krise meines Lebens – neue Männer braucht das Land.» (Arbeitstitel) Auf meinem Morgenspaziergang ist mir etwas aus meinem Leben aufgefallen, was sich mir die Frage stellte: War ich ein Narzisst? Mir ist eine Episode in meinem Leben plötzlich eingefallen, ich war etwa 35. Ich wurde über eine neuen Freundin von mir gefragt, wie ich diese Frau beschreiben würde. Meine spontane Sofortantwort war: «ICH als Frau.» Wenn das kein Narzissmus ist! Vielleicht hilft diese Erkenntnis, die Erfahrungen meines Lebens jetzt unter dieser Sicht neu zu interpretieren, die Autobiographie eines Narzissten zu schreiben? Kann ich so mein Leben neu beschreiben? Es könnte auch diesen esoterischen Spruch entlarven: «Du spiegelst mich!» Als ob das eine Liebeserklärung sei.

Ich denke, mein persönliches Buch ist jetzt PRIO, weil meine Seele mich wohl für reif hält, eine narzisstische Krankheit in meinem Leben zu heilen, eine Seelenkrankheit, an der wohl viele Menschen leiden. Ich habe das Dokument für dieses Buch schon einmal eingerichtet:

Die ersten Themen des Buches:

  • Narzissmus und Selbstliebe
  • Muttersöhnchen
  • Narzisst
  • Beziehungsprobleme
  • Heilung der Männerseele
    • Jesus, der erste neue Mann
    • Mannzipation – die Befreiung des Mannes

Je länger die Idee wirkt, um so klarer ist mir, dass das Thema «Heilung meines Narzissmus» bei mir aktuell ansteht! Und es gibt in meiner «übermenschlichen Bibliothek» über ein Dutzend Bucher, die laut rufen: «Ja, ja, lies mich!» Ganz besonders laut melden sich die Bücher von Alice Miller («Drama des begabten Kindes» und andere).

Wir leben sowieso schon in einer egomanischen Gesellschaft. Narzissmus ist sozusagen «Egomanie HOCH ZWEI». Ja, durch das Thema muss ich jetzt durch! DANKLE, Seele!

Wagner-Aufstand

Habe ich das richtig verstanden, dass der Name dieser Privatarmee auf Richard WAGNER zurückzuführen ist, eine Hommage an ihn?

Die private Terrorarmee um Prigoschin hat im kurzen verräterischen Marsch auf Moskau kurz abgebrochen. In meinen Augen ist dieses Szenario am Wochenende eher ein Augenöffner: Dieser Krieg um die Ukraine sollte so langsam die letzte kriederische Schlacht auf unserem Planeten sein!

Die westlichen Militärs zeigen sich überrascht: Damit habe keiner gerechnet! Auch ein Desaster der westlichen Geheimdienste? Oder stecken sie gar dahinter und zünden Nebelgranaten? Eher zurückhaltend sind die Kommentare: die Ukraine sei gestärkt, Putin geschwächt. Doch ich habe keinen Kommentar vernommen, der den Irrsinn des Ganzen aufzeigt. Schluss mit diesem sinnlosen und menschenunwürdigem Abschlachten von Mensch und Zerstörung von Materie. Es schreit zum Himmel!

Es heißt, der Krieg sei der «Vater aller Dinge», besser: der Vater aller Zerstörung. Das muss langsam Geschichte sein! Besser ist: Der Frieden ist die Mutter allen Lebens. Das klingt doch plausibel, das klingt doch nach der Losung eines neuen Zeitalters.

Alles nur inszeniert?

Eine Nachricht überrascht mich: Manche Militärs spekulieren schon, alles sein nur inszeniert, um die Wagner-Söldnertruppen neu in Belarus in Stellung zu bringen. Meine Intuition sagt: Ja, das würde alles erklären, über Belarus eine neue Front aufzubauen!

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