Das Blog von Jürgen Schröter

Autor: seeleadmin Seite 19 von 25

KI – Versuch einer ersten spirituellen Antwort (1. Teil)

Ich habe den Eindruck, dass ich dieses KI-Monster jetzt besser einschätzen, domestizieren und auch spirituell einordnen kann. Es ist ein erster Versuch in ein paar (Hypo-) Thesen!

  1. Die lernende Maschine: Ja, ich glaube tatsächlich, dass die KI lernfähig ist. Wenn man BIG DATA intelligent mit (Info-) Material füttert und einen Super-Algorithmus einsetzt, dann ist die Maschine über Muster-Erkennung in der Lage zu lernen. Wenn ich es richtig sehe, ist «Deep Learning» (DL) der Fachbegriff dafür, eine Methode der digitalen Informationsverarbeitung.
  2. Neue Lerntheorie: Als Lehrer der Erwachsenenbildung habe ich auch Lerntheorien studiert. Ich denke, mit der Anerkennung des Lernens von Maschinen müssen die traditionellen Lerntheorien («disruptiv») aktualisiert und das Lernen neu erfunden werden! Auch Pflanzen und Tiere können lernen, vielleicht sogar Mineralien, und jetzt auch Maschinen. Das bedarf neuer Lerntheorien, wenn man alle diese Arten des Lernens verallgemeinern will!
  3. Taschenrechner als intelligentes Rechnen: Ich erinnere mich noch daran, was für ein Hype die Taschenrechner seinerzeit hatten. Die Nutzung des Taschenrechners war in der Schule verboten! Wir durften das komplexe Rechnen nicht an eine «Maschine» abgeben, sondern sollten noch im Kopf selbst rechnen. (Ich war in Mathematik übrigens gut und gab darin sogar in meiner Zeit als Gymnasiast Nachhilfe. Meine Schülerinnen waren in kurzer Zeit in Mathematik wieder gut und hatten keine Probleme mehr, weil sie die Angst vor dem Rechnen verloren und das Grundprinzip verstanden hatten.) Damals wurde mir schon das Prinzip klar: «Der Lehrer lernt am meisten.» Du hast erst dann etwas wirklich verstanden, wenn du es anderen überzeugend erklären kannst.
  4. Der PC als Rechenmaschine: Heute braucht es keine Taschenrechner mehr. Das übernimmt der Computer. Der Computer ist nicht nur selbst eine «0-1-Rechenmaschine», sondern bietet auch als APP einen Rechner als Teil des Betriebssystems standardmäßig an.
  5. Die KI im normalen Alltag: Ich nutze ein Textverarbeitung (TXV – MS WORD) natürlich als Autor professionell und sie hat mich schon oft verblüfft: (1) Wenn ich meinen komplexen Buchtext sinnvoll formatiert habe, dann erstellt sie mir völlig automatisch ein Inhaltsverzeichnis in Sekunden wie von Zauberhand auf Knopfdruck! (2) Wenn ich etwas aus einem anderen Buch zitiere, kann ich diesen Text vorlesen und meine TXV tippt den Text auf Diktat. Das ist schon verblüffen, wie Stimme in Text verwandelt werden kann! (3) Bei meinem letzten Buch habe ich mir den Spaß erlaubt, mir das fertige Manuskript (204 Seiten) komplett vorlesen zu lassen. Es war faszinierend! So habe ich noch einige Fehler für die Version GUT ZUM DRUCK gefunden. Diese Funktionen meiner TXV sind für mich extrem hilfreich. Ich habe aber nicht im geringsten das Gefühl, dass meine TXV mir die Feder aus der Hand genommen hätte und mir das Buch-Schreiben selbst abnehmen könnte. Ich habe mich aber auf sehr angenehme Weise bereits auf die Übernahme von Arbeitsschritten durch meine «heimliche KI» gewöhnt! Ich habe also schon mit der KI gearbeitet, ohne mir dessen bewusst zu sein.
  6. Algorithmen als Zauberformel: Die ganze Magie dieser maschinellen Rechenleistungen sind die Algorithmen, also strukturierte Rechenoperationen. Die Hilfswissenschaft dafür ist die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Gerade die Quantenphysik hat unser Weltbild revolutioniert. Ich sage es einmal platt so: Es gibt keine Sicherheit, sondern nur Wahrscheinlichkeit. Doch auch die (konkurrierende) Relativitätstheorie sagt ja wieder in platter Version: Es gibt nichts Absolutes, sondern nur Relatives.
  7. Der Siegeszug der Quantenmechanik: Alles in allem und historisch eingeordnet ist die KI noch ein maschineller Ausläufer der Neuen Physik. Ich erinnere mich an eine Aussage des Quanten-Physikers Nis Bohr: «Wer von der Quantenphysik nicht schockiert ist, der hat sie nicht verstanden.» Wir leben immer noch in dieser Schockwelle.
  8. Erste noch unspirituelle Zusammenfassung: Die KI ist nichts Mysteriöses, sondern eine konsequente Weiterentwicklung der Quantenphysik in der aktuellen Zeit.
Quelle: swissinfo.ch «Siegeszug einer verrückten Theorie»

Hier fällt auch der Begriff der «Quanten-Computer» (jetzt nur als Stichwort), gegenüber dem unsere PCs noch ein Kinderspielzeug sind.

Im zweiten Teil will ich die «spirituelle Dimension» betrachten >> MEHR

KI: Segen oder Gefahr?

https://www.zdf.de/dokumentation/die-spur/die-spur-chatgpt-sam-altman-kuenstliche-intelligenz-microsoft-elon-musk-100.html

Ich finde den Beitrag schwach, würde ihn schon «Propaganda» und Angstmache benennen. Es gibt kein einziges Argument, wieso «die KI» die Menschheit vernichten könnte. Es ist ja nicht so, dass ich als bei ChatGPT als Prompt eingeben könnte: «Vernichte die Menschheit!» und der Bot antwortet: «OK, mach ich!»

Das einzige Argument: Sogar der Gründer der KI Sam Altman sagt: «Die KI ist gefährlich!» – das ist alles! Kein Mensch scheint sich mehr die Frage zu stellen: WARUM?

Vergessen wir nicht: «Wer nicht fragt bleibt dumm!»

Chatbot GPT als dritte Revolution nach Buchdruck und Internet

Am Ende des Tages habe ich noch in «Sternstunde der Philosophie» im SRF-Kultur-Fernsehen eine gute Diskussion gefunden, der ich zu annähernd 100% zustimmen kann. Ich sehe hier meine eigenen Gedanken bestätigt!

Was mich an dieser hochkarätigen Diskussion überrascht, dass hier keiner der Philosophinnen und Philosophen die alte Vision (1982) von Peter Russell angesprochen hat: «The Awakening Earth. The Global Brain» (dt. Titel: «Die erwachende Erde. Unser nächster Evolutionssprung» – Heyne-Buch 1984) Ist das, was wir mit der KI erleben nicht das Erwachen des globalen Gehirns der Menschheit als nächstem Evolutionssprung? Ich fange an, das Buch von Peter Russell langsam zu verstehen!

Ja, der Beitrag gefällt mir!

Ein schöner Beitrag (YouTube-Video) von Lea Giltjes, wie man ChatGPT mit guten Prompts (Eingangsbefahlen) speist, um gute Ergebnisse zu erzielen.
WWW = Welch wahre Worte: ChatGPT nimmt dir nicht das Denken ab, sondern der Chefdenker bist du immer noch! ChatGPT ist dein genialer Assistent.

Holzauge, sei wachsam!

Ich habe ein YouTube- Video von Katharina Kislewski vom letzten Sonntag gesehen (Affiliate-Marketing – Eure Fragen – meine Antworten) und einen Kommentar hinterlassen:

«Hallo, ihr Lieben,
Danke Katharina, dass du hier zur intelligenten Nutzung
der «Künstlichen Intelligenz» aufrufst – und wir uns nicht
für dumm verkaufen lassen sollen.

Ich bin Autor und habe sogar eine Autorenschule und ChatGPT
scheint meine Rasse der Autoren und Texter durch einen freundlichen
Prozess der «Disruption» überflüssig zu machen.
Deshalb habe ich mich – wie das Kaninchen vor der Schlage erstarrt –
in der letzten Zeit mit der KI beschäftigt und bin jetzt sicher,
dass ich diese verführerische Schlange nach meiner Pfeife tanzen
lassen kann.

Ich will hier einem Mythos widersprechen. Ich glaube nicht,
dass eine Maschine kreativ schreiben kann. Ich glaube hinter
der KI steckt BIG DATA und «Suchmaschine next Level». Stell dir
alleine vor, ChatGPT wäre nur mit dem Inhalt von Wikipedia gefüttert,
könnte jede Wikipedia-AUSSAGE mit einer Frage verknüpfen und
schon ist die Magie entzaubert. Ich stelle eine Frage – und die KI
gibt eine Antwort, die aus der Wikipedia «geklaut» ist – und schon
entsteht der Eindruck, die Maschine könne denken und schreiben,
dabei ist sie nur eine Copiermaschine ohne Quellenangabe.
Die Magie der «schreibenden Maschine» ist bei mir wie ein Luftballon
geplatzt. Ich sage einmal respektlos: Alles nur Bluff!
Illusions-Zauberei wie einst David Copperfield.

Mir ist ein Licht aufgegangen, als ich bei der Text-KI
«perplexity» gesehen habe, dass sie im Gegensatz zu ChatGPT
auch die Quellenangabe gelesen habe: also auch geklaut,
aber transparent. Ich sage es einmal plakativ: ChatGPT
ist Textklau auf höherem Niveau – von BIG DATA gemanagt.
Holzauge, sei wachsam!»

KI – Schlag auf Schlag

Ich habe heute auch ein 3. Video (von 3) von Raphael Schaad (AI-Trainings-Institute / Zypern) bekommen. Das Institut scheint der Marktführer zur Ausbildung von AI-Trainern im «deutschsprachigen Raum» zu sein.

Auch wenn ich mir diese 12-Wochen-Ausbildung (5.000 €) aktuell noch nicht leisten kann, ist dieses Video für mich ein Wink vom Himmel, meine Ausbildung zum KI (AI) – Trainer über den Sommer in die eigenen Hände zu nehmen.

Interessant: Ein interviewter Teilnehmer aus vergangenen Kursen von Raphael sagt im Video, dass KI nicht intuitiv wäre! Ein für mich nächster Wink vom Himmel, da ich im Augenblick auch ein Intuitions-Training nach Kurt Tepperwein vorbereite: https://intuitions-training.info

Licht am Ende des Tunnels!

Nach meinem Blog-Beitrag von heute Morgen (KI – entmystifiziert) war ich zu meinem Morgenspaziergang unterwegs und habe mich überraschend erleichtert gefühlt, als ob Licht am Ende meiner aktuellen Tunnel-Krise sichtbar wäre.
Diese Krise hat Anfang des Jahres begonnen, wo ich mich gefragt habe: Lass ich in meinem Alter (72) das Leben langsam auslaufen (lies: Lebensmüdigkeit) oder gibt es noch ein großes Lebensprojekt, das ich noch «auf die Hörner» nehmen kann?

Im gewissen Sinne ist dieser BLOG eine Antwort gegen die Alters-Vergesslichkeit: Noch einmal alles für ein bewusstes Leben zu geben!

Wieder im «Schreib-Modus» war die erste proaktive Antwort dann mein Buch «Lob der Esoterik – Lob des New Age», das schon längst geschriebene Texte in einem Buch veröffentlicht. Bisher habe ich dazu noch kein Buch-Marketing gemacht, nur meine 5 Exemplare ausdrucken lassen.

Mein Tages-Besuch in ZÜRICH war eine nächste Aktion, aus meiner Studierstube (mit «übermenschlicher Bibliothek») heraus zu kommen und mich mehr in die schöne Schweiz zu integrieren, mich hier wirklich «zu Hause» zu fühlen: Ab Oktober lebe ich hier dann schon 5 Jahre, kann mich dann einbürgern lassen.

Das war es aber noch nicht! In den letzten Tagen habe Transparenz in meine Finanzlage gebracht und war erschrocken (wie über eine noch offene Zahnarztrechnung)! Eigentlich bin ich schon pleite und müsste Insolvenz anmelden! Soweit ist es aber noch nicht, und ich brauche ein offensives Finanzmanagement, in dem ich nicht nur Schulden verwalte, sondern finanzielle Ressourcen aufbaue, um handlungsfähiger und damit freier zu werden.

Und dann ist bei mir gestern der Knoten zum Thema «Künstliche Intelligenz» geplatzt. Das Thema fordert mich intellektuell und spirituell heraus wie einst mein erster PC (die ich z.T. noch selbst zusammengebaut habe) und meine erste Textverarbeitung LOTUS WordPro. Die nächste Herausforderung (Challenge) für die Wiederbelegung meiner schöpferischen Intelligenz. Ja, ICH WILL die KI in den nächsten Jahren noch meistern!

Ein großes Thema für mich ist es noch, meine Verwandtschaft (Sohn, Enkel usw.) in Südfrankreich wieder zu besuchen.

Ich habe ein klares Studienprogramm für den Sommer, um im Herbst mit neuen Kursen zu starten. So macht mir das Leben wieder Freude! Ein klarer proaktiver Lebens-Plan für die nächsten Jahre, oder?

Eine erste Herausforderung für das neue Caritas-Bildungszentrum KMU wären Kurse zur KI unter dem Motto: «Lass die KI-Schlange nach deiner Pfeife tanzen!» (Schlange = dubiose Gefahr / Verführung aus dem Paradies | nach der Pfeife tanzen = Schlangen-Dompteur)

Ich habe eine zweite interessante Herausforderung, um die KI mit ihren Tools zu lernen: Mir mein Buch «Lob der Esoterik …» von der KI im Nachgang einmal schreiben zu lassen. Das wird bestimmt lustig!

KI – entmystiziziert

Bei UDEMY habe ich einen Kurs von Sascha Delp über 8 Stunden und 64 Lektionen gefunden («ChatGPT, DAALL-E, Mindjoerney: 50+KI-Tools, die dein Business und Alltag produktiver gestalten»), der das ganze Geheimnis von KI enthüllt und entmystifiziert.

Die KI hat keine eigene, schöpferische Intelligenz, sondern ist eine perfektionierte Suchmaschine. Die Text-KI «Perplexity» beispielsweise «klaut» Texte aus dem Internet nicht einfach, sondern führt auch die Quellenangaben auf und macht die Text-KI damit transparent.

Ich selbst hatte ja den KI-Intelligenztest gemacht: Wie geht die KI mit der Frage um: «Was sagt eine Kritik aus?» – Den tiefen Sinn der Frage versteht sie nicht, sondern interpretiert die Frage so, als ob ich nach eine Definition des Wortes «Kritik» suche – und findet natürlich massig Antworten, die sie dann einfach «klaut». Vielleicht findet sie dann irgendwann auch meine eigene Antwort im Netz «Eine Kritik sagt mehr über den Kritiker aus als über das Kritisierte» und gibt diese «intelligente Antwort» als ihre eigene aus.

Der Kurs von Sascha führt sieben KI (AI)-Bereiche auf:

  • AI-Tools – Texte
  • AI-Tools – Bilder
  • AI-Tools – Daten
  • AI-Tools – Videos
  • AI-Tools – Stimme
  • AI-Tools – Webseite
  • AI-Tools – Präsentationen

Diese acht Stunden mit regelmäßigen Updates Kursmaterial machen den Nutzer wirklich KI-kompetent. Ich bin überzeugt davon, dass dies ein wirklicher Effektivitätssprung ist ähnlich wie seinerzeit der Sprung von einer mechanischen Schreibmaschine zum PC mit Textverarbeitung. (Ich kann mich noch daran erinnern, was für ein Qual es war, einen Tippfehler mit der Schreibmaschine mit «TippEx» unsichtbar zu korrigieren. Beim PC wird ein Text erst ausgedruckt, wenn er fehlerfrei ist.)

Aber keine Frage: Mein erste Schreibmaschine war für mich ein machtvolles Instrument als «Autor» und Herausgeber einer Krankenhaus- und einer Schülerzeitschrift: vom Matrizenumdruck bis zum Offsetdruck.

Mich selbst fasziniert die Möglichkeit der Text-KI für Newsletter, aber auch im Rahmen der Erwachsenenbildung im KMU-Center die Interessenten KI-tauglich zu machen. Ja, das wäre mein Ding, KI-Trainer zu werden!

Die Zukunft gestalten!

Ich bin überrascht, dass ich vor mehr als 22 Jahren eine Phase hatte, in der ich viele Bücher zum Thema ZUKUNFT gelesen habe wie:

  • Alvin Kofler: Der Zukunftsschock
  • Alvin Kofler: Die Zukunftschance
  • Gerd Ammelburg: Die Unternehmens-Zukunft
  • John Naisbitt: Megatrends
  • Peter F. Drucker: Die Zukunft bewältigen
  • Rolf Berth: Visionäres Management
  • Klaus Schwab: Die Vierte Industrielle Revolution
  • Francis Fukuyama: Der große Aufbruch
  • und noch andere Bücher von weniger bekannteren Autoren

HEUTE glaube ich, dass ich diese Bücher nicht wirklich verstanden habe! DIE ZUKUNFT IST MIT DER KI DA. In diesen Büchern wurde bereits auf diesen Megatrend hingewiesen, doch ich habe es nicht wirklich kapiert!

Wenn ich selbst in der Weiterbildung für Erwachsene als «Erwachsenen-Trainer» tätig sein will, dann fasziniert mich genau dieses Thema: Unsere einzelne Zukunfts-Chance in dieser Übergangszeit der 4. Industriellen Revolution!

KMU-Treffpunkt

Zum Tag der offenen Türe am 11.9.2021 habe ich eine Webpage gestaltet, die ich jetzt reaktivieren und reanimieren will. Heute habe ich den ersten Schritt getan, die Seite auf den Provider «United Domains» inkl. SSL-Zertifikat umzuziehen. Es könnte ein neuer Treffpunkt für das Caritas-Bildungs-Zentrum werden.

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