Inzwischen habe ich mich entschlossen, das Manuskript doch auch als Buch erscheinen zu lassen. Das ursprüngliche A4-Manuskript ist grob auf das Buchformast A5 gebracht, was das Layout natürlich vollkommen zerschossen hat. Ich muss Seite für Seite, Satz für Satz alles neu ins Buch-Layout bringen. Inzwischen habe ich auch eine gute Distanz zum Inhalt, dass ich das Buch in 2. Version kritisch überarbeiten kann.
Ich beschäftige mich heute mit dem Konzept des HOLOS von Ervin Laszlo.
Offizielles Foto auf seiner Homepage
Ervin Laszlo definiert in seinem Buch «HOLOS die neue Welt der neuen Wissenschaften» (dt. Petersberg 2002, Verlag VIA NOVA) ein HOLOS so:
«Das Wort Holos stammt aus dem klassischen Griechischen und bedeutet «ganz». … Holos ist mehr als nur ein Modewort, mehr als ein Aufkleber für eine vergängliche Mode bestimmter Lebens- oder Heilweisen. Es steht vielmehr für eine neue Stufe in der Evolution sowie der Wissenschaft als auch der Zivilisation.» (S. 7)
Die Neue Wissenschaft geht von dem Konzept der MATERIE ab und wendet sich dem Konzept des FELDES zu. Es gibt ein «in-formiertes» kosmisches Urfeld, das in Urzeiten bereits erahnt (oder gesehen wurde) und als «Akasha-Feld» bezeichnet wurde, andere nannten es in der Esoterik und im New Age das «PSI-Feld». Ervin Laszlo nennt es einfach nur das «Fünfte Feld». Das Buch «Die Seele ist ein Feld» von Rupert Sheldrake und Matthew Fox (O.W. Barth-Verlag) ist für mich ein absoluter Durchbruch in der Verbindung von Wissenschaft und Spiritualität.
Gemäß dieser Idee bezeichne ich eine spirituelle Ausbildungsstätte der neuen Art als HOLOVERSITÄT (nicht zu verwechseln mit Axel Burkharts Begriff der «Holiversität», das sich auf den Begriff «holi = heilig» bezieht).
Sonntag ist mein «heiliger Tag» an dem ich (beruflich) nicht arbeite. Doch ich bin so im Schreibfluss, dass ich mein Esoterik-Buch weiter und sogar fertig schreibe! Wenn ich in diesem Flow bin, dann kann ich 12 bis 14 Stunden am Stück schreiben und dabei kaum ermüden. Das Buch ist an diesem «heiligen Sonntag» sogar fertig geworden!
Es hat einen Umfang von jetzt 164 Seiten und ist noch im A4-Format. Was fehlt, ist noch das Literaturverzeichnis, das Verzeichnis der Quellen. Ich bin mir auch nicht sicher, in welcher Form ich das Manuskript veröffentlichen soll. Mir schwebt ein Seminar vor und das Skript ist das exklusive Handout zum Seminar. Ich lass es erst einmal «reifen». Das Seminar hätte 12 Einheiten.
Jedenfalls wäre es ein schöner Beginn für eine ganze Schriftreihe zur Heiligen Wissenschaft. Und die Nr. 2 meldet sich bei mir bereits: Saint Germain und die Heilige Alchemie.
Ich habe sogar die Idee meinen Ansatz der Mysterienschulke.ONE weiter zu entwickeln und entwewrfe dazu bereits ein Logo.
Heute war Fleißarbeit abgesagt! Ich habe nun die eingebrachten Texte einheitlich formatiert, zumindest die ersten 100 Seiten. Mehr dann morgen (ist auch noch ein Tag, habe ich mir sagen lassen)!
Es war vor allem Layout-Arbeit. Ich habe mir den eingestellten Text von MS Word vorlesen lassen! Das ist sehr spannend und kann ich jedem empfehlen. Die Vorlese-Funktion ist sehr weit entwickelt. Man denkt wirklich, das wäre eine Person mit Verstand, die den geschriebenen Tex auch in guter Intonation vorlesen würde. So kann ich den Text noch kritischer wahrnehmen. Was ich aber auch feststellen konnte: Der Inhalt stimmt mit dem Titel des Buches überein! Es sind wirklich Schubladentexte zum Lob der Esoterik und des New-Age! Texte von etwa 12 Jahren. Das «Vorlesen-Lassen kam mir vor wie ein Repetitorium der Texte, wie ich sie gar nicht mehr so präsent hatte. Dieses ganz spontan entstandene Buchprojekt aus alten Manuskripten macht mir große Freude. Vielleicht kann ich es wirklich irgendwo als akademische Arbeit einreichen. Jedenfalls will ich diesen Ansprüchen auch formal genügen.
Heute sind die ersten 15 Seiten von Vorwort und Einleitung fertig. Hier die zusammenfassenden Thesen der Einleitung (Nur zur persönlichen Information. Bitte nicht zitieren, da nur vorläufig und nicht in Stein gemeißelt):
Der Planet Erde ist eine Schule der Non-Dualität. Non-duale Erleuchtung ist für jeden Erdenbürger möglich. Es gibt keine „Auserwählten“.
Die Trennung von Materie und Geist des René Descartes ist eine „politische Philosophie“ gegen die Inquisition des römischen Papsttums der aufkommenden Naturwissenschaft gegenüber (Giordano Bruno, Galileo Galilei): Die Kirche möge sich aus der Naturwissenschaft raushalten!
Saint Germain ist der Weisheitslehrer, „Wundermann“ und Leuchtturm des Wassermann-Zeitalters, wie es Jesus von Nazareth für das Fische-Zeitalter und Pythagoras für das Steinbock- Zeitalter waren.
Jesus als „Sohn Gottes“ und CHRISTUS hat diese Titel nicht exklusiv. Es selbst weissagte seinen Jüngern: „Ihr werdet Gleiches tun wie ich und Größeres.“ Jeder Mensch hat das Potenzial eines Kind Gottes und kann zur Meisterschaft eines Christus oder einer Christa erwachen.
Die unheilige Allianz des römischen Imperiums mit dem päpstlichen Frühchristentum ist nach wie vor das Krebsgeschwür der Menschheit des Abendlandes, das immer noch von seinem Untergang bedroht ist. Die Jugendbewegung der „letzte Generation“ ist ein Weckruf der Welten-Seele.
Die Überwindung der Geisteskrankheit der Menschheit, die Trennung von Wissenschaft und Spiritualität, ist in der Entfaltung einer „Heiligen Wissenschaft“ möglich.
2. Entwurf des Buchtitels Das Portrait ist Pythagoras
Mein spirituelles Magazin, die Tattva Viveka (Berlin), das ich nicht nur regelmäßig lese, sondern zu dem ich auch den einen und anderen Beitrag geleistet habe, stellt mich als „New-Age-Pionier“ vor, was keinesfalls meinem Selbstverständnis entspricht. Ich sehe mich wohl als „New-Age-Kenner“, da ich in der heißen Phase der New-Age-Publikationen gerade 17 Jahre alt war und alles verschlang, was mir in die Hände fiel: Fritjof Capra, Ken Wilber, Ervin Laszlo, Rupert Sheldrake, Matthew Fox und Deepak Chopra. Doch einen ernsthaften und eigenständigen Beitrag zum „New Age“ habe ich nie geleistet. Das Zeitalter faszinierte mich, da ich von Hause aus ein „Wassermann“ bin (mit Assistenten Stier) und ich mich mit diesem „Wassermann-Zeitalter“ durchaus in Resonanz fühlte! Ich hatte es in der „New-Age-Szene“ so weit gebracht, dass ich im deutschsprachigen Raum die „Integrale Bibliothek“ herausgab mit ganz aktuelle Übersetzungen von Texten Ken Wilbers (auch ein Wassermann!) aus seinem Blog ins Deutsche.
In den Jahren 2017/2018 hatte ich in Südfrankreich eine sehr intensive Schaffenszeit mit einigen Studien über die «Heilige Wissenschaft». Ich habe die Idee, diese Schriften überarbeitet als Buch herauszugeben, um heute auf diesem Niveau weiter zu arbeiten.
Alleine die Digitalisierung der alten Texte ist schon eine Herausforderung! Die Texte liegen mir nicht mehr im Original, sondern nur noch im A4-Format ausgedruckt vor. Zunächst muss ich sie in ein PDF scannen und dann die PDF in ein Word-Dokument konvertieren. Es funktioniert einwandfrei. Ich komme auf ca. 135 eng geschriebene Manuskript-Seiten, ausreichend für ein abschließendes Buch und das Fundament meiner weiteren Studien.
Zudem weiß ich, dass es einige Zeitlang braucht, bis Google eine Page gecheckt und in den Index mit aufgenommen hat. So stelle ich meine Arbeiten jetzt schon auf dieser Page ein, auch wenn die Ausarbeitung sicher noch einige Tage in Anspruch nehmen wird.
Greeny ist ein Gartensystem, das das Anpflanzen von Kräutern und Gewürzen auf kleinstem Raum in der eigenen Wohnung vertikal ermöglicht. Es ist eine alles überzeugende Idee, in der ersten Produktions-Charge den Kunden eher im Baby-Alter ausgeliefert. Es hat extrem viele «Kinderkrankheiten». Heidi ist endgültig frustriert durch Schimmel und lästige Eintagsfliegen, so dass sie mir den Greeny jetzt demontiert geschenkt hat. Ich habe ihn gestern bei ihr in Aarau abgeholt und heute erst einmal wieder zusammengebaut, ohne elektrische Anschlüsse und Wasserumlauf. Ich habe das Ganze mit Schnüren einigermaßen stabilisieren können. So sah der Greeny bei Heidi in den besten Tagen in voller Pracht aus.
Bis dahin möchte ich in einigen Wochen wieder kommen! Größeres wie Tomaten müssen schon in einem Garten angebaut werden.
Bei meinen Studien über René Descartes ist mir schnell bewusst geworden, dass ich ein anderes methodisches Werk vorziehen muss: die Klärung meiner eigenen Methodik zur «Heiligen Wissenschaft». Dies liegt mir längst in verschiedenen Studien aus den Jahren 2017 – 2018 (geschrieben noch in Südfrankreich) vor.
Die Aufgabe ist, diese Studien jetzt in geeigneter Form zu veröffentlichen. Diese Studien tragen die Titel:
Die Geburt der Heiligen Wissenschaft aus der Geist-Seele
Die Heiligung der Begriffe am Beispiel „Esoterik“
Die Struktur der Begriffsbildung
Die Tetraktys (Vierheit) bei Pythagoras
Die Gründung der Mysterienschule.one im Internet
Die Herausforderung: Drei Sphären der Verbundenheit von „Spiritualität und Wissenschaft“
„New Age“: Vordenker der Verbundenheit von Wissenschaft und Spiritualität
Die Propheten des GEISTES: Fritjof Capra, Ken Wilber, Ervin Laszlo
Die Propheten der SEELE: Rupert Sheldrake, Matthew Fox, Deepak Chopra
Eine zusammenfassende Studie über Fritjof Capra
Vorwort und Einleitung zu meinem ersten Buch im Softcover: Zahlen-Mystik als spiritueller Weg. Eine Seelenreise zu Pythagoras. Eigen-Verlag DIE SEELE, Bietigheim-Bissingen 2018
Heilige Wissenschaft als Einheit von Religion und Wissenschaft (Teil 1: Meine Schau des Ganzen)
Heute habe ich den ersten Teil erst einmal «durchgetextet», d.h. das Thema durch ein erstes Durchtexten – ohne das Achten auf Einzelheiten – gemeistert. Später folgt die mehr ins Detail gehende Arbeit am Text.
Ich orientiere mich hier an dem Werk des englischen Philosophen Bertrand Russell (1872 – 1970) «Philosophie des Abendlandes» (London 1945) in der deutschen Ausgabe von 2004. Das ist kein Zufall! Mein erstes philosophische Buch, das ich von ihm gelesen habe, war etwa 1968 «Probleme der Philosophie» (207 in der edition suhrkamp). Ich habe es bis zur letzten Seite durchgearbeitet, obwohl ich kaum mehr als «Bahnhof» verstanden habe. Dann ist er mir auch zusammen mit Jean-Paul Sartre als Schirmherr des Vietnam-Tribunals aufgefallen (rororo aktuell 1968).
Ich kann mich beim Schreiben «aus der Seele» wieder voll und ganz auf meine Seele verlassen! Ich habe nach überschlafener Nacht immer die Schreibaufgaben des Tages im Bewusstsein. Heute war die Botschaft: Schreib ein persönliches «Vorwort: mein Erkenntnisinteresse». Ich habe gleich «losgelegt» und in drei Stunden war mein VORWORT (3 1/2 Seiten) vor der schon fertigen EINLEITUNG geschrieben. Ja, es war eine gute Idee und ein guter Impuls! > Hier die 9 Seiten als PDF.
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